Aktuelles

Zwölf neu qualifizierte ehrenamtlich Mitarbeitende in der Suchtkrankenhilfe

Am 18. Juni erhielten in Moritzburg zwölf Teilnehmende für die erfolgreiche Teilnahme am Kurs „Ehrenamtliche Mitarbeiter in der Suchtkrankenhilfe“ ihre Zertifikate. Die Weiterbildung befähigt zur ehrenamtlichen Mitarbeit gemäß der Fachkonzeption des Gesamtverbandes für Suchtkrankenhilfe (GVS). Die Teilnehmenden haben an sieben Wochenenden grundlegende Kenntnisse über die Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen und die Praxis der freiwilligen Mitarbeit in der Suchthilfe erworben und diese in einem Abschlusskolloquium nachgewiesen. Die Weiterbildung wurde aus Mitteln der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV) gefördert.
Diakon Helmut Bunde trug die inhaltliche Verantwortung für den Kurs. Auch nach Beginn seines Ruhestandes als Referent des Diakonischen Werkes Sachsen Mitte 2017 wird er in den nächsten beiden Jahren weiterhin in den Fortbildungen der Diakademie aktiv sein.

Der nächste Kurs (120-Stunden-Programm) beginnt am 25. August 2017 in Moritzburg. Unter der Kursnummer 621/2017 ist eine Anmeldung noch möglich.

 

Qualifikation zur Betreuungskraft

Auch in diesem Jahr starten wir einen Kurs "Qualifikation zur Betreuungskraft in Pflegeeinrichtungen (gem. der Betreuungskräfte-RL nach § 53c SGB XI)"- alt: nach § 87b Abs. 3 SGB XI. Beginn ist der 04.09.2017 (Kurs-Nr. 011/2017). Es besteht die Möglichkeit, über das WeGebAU-Programm eine persönliche Förderung durch die zuständige Arbeitsagentur zu erhalten. Sprechen Sie uns an.

 

Bildungsurlaub für Kurse bei der Diakademie

In Berlin (Berliner Bildungsurlaubsgesetz - BiUrlG) und Brandenburg (Brandenburgisches Weiterbildungsgesetz – BbgWBG) haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einen Rechtsanspruch gegenüber ihrem Arbeitgeber auf bezahlte Freistellung von der Arbeit für die Teilnahme an anerkannten Veranstaltungen. Der Bildungsurlaub beträgt zehn Arbeitstage innerhalb von zwei aufeinander folgenden Kalenderjahren.
Dies ist auch für Kurse der Diakademie möglich. Auf Grund von einem geänderten Genehmigungsverfahren beim Berliner Senat benötigen wir bei Inanspruchnahme von Bildungsurlaub zwölf Wochen vor Kursbeginn eine Information per Mail (berlin@diakademie.de) oder per Telefon (030 82097 117).

 

Frech, distanzlos, unbelehrbar - oder vielleicht FASD?

FASD (Fetal Alcohol Spectrum Disorder - Fetales Alkoholsyndrom) ist ein Oberbegriff für eine Vielzahl von Schädigungen, von denen ein Kind, dessen Mutter in der Schwangerschaft Alkohol getrunken hat, betroffen sein kann.
Jährlich werden in Deutschland immer noch ca. 10.000 Kinder geboren, die ihren ersten Rausch schon vor der Geburt hatten. Wachstumsstörungen, Beeinträchtigung des zentralen Nervensystems bis hin zu körperlichen und organischen Fehlbildungen können die Betroffenen ein Leben lang begleiten und die Bewältigung ihres Alltags erschweren. Die gravierendsten Auswirkungen von FASD zeigen sich in den meisten Fällen durch massive Verhaltensbeeinträchtigungen sowie Lernschwierigkeiten im Kinder- und Jugendalter.

Quelle: ÄGGF

Das war der Hintergrund des Fachtages am 2.5.17 in Moritzburg, zu dem sich Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, der Suchtberatung, aus Schulen, aus der Behindertenhilfe und auch einige Angehörige von Betroffenen trafen. Das breite Themenfeld konnte nur angerissen werden. Prof. Spohr vom FASD-Zentrum der Charité Berlin stellte in seinem Referat Grundlagen dar und erläuterte die aktuellen Forschungsergebnisse nicht nur in Deutschland. Erste Erfahrungen mit Konzepten der fachgerechten Begleitung wurden von Mitarbeitenden des Stifts Tilbeck vorgestellt. Dazu ging es in Workshops um Diagnostik, um den Alltag von Betroffenen, um frühe Hilfen, Primärprävention und Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt.
Der Fachtag fand in Kooperation mit FASD Deutschland, der Sächsischen Landesstelle gegen Suchtgefahren und der Diakonie Sachsen statt. Finanziell gefördert wurde er vom Freistaat Sachsen.

 

Maßnahmezertifizierung


Die folgenden Weiterbildungsmaßnahmen der Diakademie erhielten durch das "Europäische Institut für Zertifizierungen von Managementsystemen und Personal" die Zulassung gemäß der Forderungen nach AZAV:

  • Heilpädagogische Zusatzqualifikation (HPZ)
  • Sonderpädagogische Zusatzqualifikation (SPZ)
  • Weiterbildung Sozialpsychiatrie (SPs)
  • PraxisanleiterIn in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Behindertenhilfe (PA)
  • Leitung und Management in sozialen Einrichtungen (LEB)
  • Leitungsaufgaben in Pflegeeinrichtungen - PDL (gem. § 71 SGB XI und SächsGfbWBVO)
  • PraxisanleiterIn in der Pflege und für Gesundheitsfachberufe (gem. SächsGfbWBVO)
  • Qualifikation zur Betreuungskraft in Pflegeeinrichtungen (gem. der Betreuungskräfte-Rl nach § 53c SGB XI)

Für Teilnehmende an diesen Kursen ist es möglich, bei der Agentur für Arbeit eine Förderung zu beantragen. Bei Rückfragen können Sie uns gern unter 035207 84350 oder 030 82097117 anrufen.

 

Ein frohes und gesegnetes Osterfest!

Wir wünschen allen ein frohes und gesegnetes Osterfest!

Frühling in Moritzburg

Gibt es einen schöneren Ort für Fort- und Weiterbildung? Heute nutzen die Teilnehmenden das schöne Wetter für Gruppenarbeit im Freien. Bei Vogelgezwitscher und Sonnenschein lernt es sich gleich viel besser!

Zertifiziert nach QES plus

Die Diakademie wurde durch den TÜV Thüringen erneut nach dem Qualitätsmanagementsystem QESplus zertifiziert. Das Wiederholungsaudit fand im Januar 2017 statt und ist die Bestätigung einer erfolgreichen Arbeit. Das Zertifikat ist bis 2020 gültig. QESplus ist speziell für Weiterbildungseinrichtungen entwickelt worden. Die Diakademie arbeitet seit 2008 damit. Die  Anwendung eines Qualitätsmanagementsystems ist Voraussetzung für die Zulassung von Weiterbildungen, die von der Agentur für Arbeit über Bildungsgutscheine gefördert werden. Die Trägerzulassung dafür nach der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) liegt aktuell bis 2019 vor. 

Palliative-Care-Weiterbildung in Frankfurt/Oder

Am 06.03.2017 startete an unserem neuen Kursstandort Frankfurt/Oder der Palliative-Care-Kurs für Pflegefachkräfte und für Mitarbeitende psychosozialer Berufsgruppen, der in Zusammenarbeit mit der Wichern Diakonie Frankfurt/Oder e. V. durchgeführt wird. Wir freuen uns, diesen Kurs in der Region durchzuführen. Erstaunt hat uns die hohe Nachfrage, so dass wir für Anfang 2018 einen Wiederholungskurs geplant haben.

Abschluss der Weiterbildung „Leitungsaufgaben in Pflegeeinrichtungen“

Am 24.02.2017 war es wieder einmal so weit. Die Teilnehmenden der Weiterbildung „Leitungsaufgaben in Pflegeeinrichtungen“ wurden feierlich verabschiedet. Ein Jahr lang hatten sie gemeinsam gelernt, diskutiert und die „Praxis geübt“. Am Ende war so manche/r selbst erstaunt, was in ihr/ihm steckt. Ihr Können stellten die Teilnehmenden in den insgesamt sechs Prüfungen und der Facharbeit mit Kolloquium unter Beweis.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Dozentinnen und Dozenten, welche die Gruppe in dem Jahr begleitet haben, insbesondere Frau Prof. Dr. Engel. Sie hat mit viel Energie, hoher Fachkompetenz, der Fähigkeit aktuelle und brisante Themen aufzunehmen und dem Gespür für Besonderheiten die Weiterbildung geleitet.
Nun wünschen wir den Absolventen alles Gute, Gesundheit, viel Kraft für die Bewältigung des Arbeitsalltags und Mut neue Wege zu gehen.
Ein weiterer Kurs hat bereits am 27. Februar 2017 wieder begonnen. Anmeldungen für den nächsten Kurs (Beginn 5. März 2018) sind demnächst möglich.