Anmeldung Anmeldung

188/2027: Umgang mit Sterbewünschen und dem assistierten Suizid

Zielgruppe
Mitarbeitende in Pflege und Betreuung in Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe sowie Interessierte
Termine
30.09.2027
Uhrzeit
09:00 - 16:15 Uhr
Ort
Diakonische Akademie
für Fort- und Weiterbildung e.V.
Bahnhofstr. 9
01468 Moritzburg

http://www.diakademie.de/kursorte.html

Leitung / Organisation
Maria Ziesche / Karin Friedrich
ReferentInnen
Ulrike Kaiser
Dipl.-Pflegewirtin (FH), Dipl.- Psychogerontologin Univ., Hospizkoordinatorin
Kursgebühren
Kursgebühren
185,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (Diakademie)
140,00 Euro

Bemerkungen zu den Kosten
Diese Maßnahme wird mitfinan-ziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeord-neten des Sächs. Landtags be-schlossenen Haushaltes. Die Veranstaltung findet in Koopera- tion mit der EEB Sachsen statt.

Beschreibung

In Deutschland ist die Beihilfe zur Selbsttötung straffrei, nachdem das Bundesverfassungsgericht im Februar 2020 das Verbot der geschäftsmäßigen Suizidassistenz (§ 217 StGB) gekippt hat. Gesetzesinitiativen zur Neuregelung des § 217 StGB und zur Suizidprävention scheiterten im Bundestag und Bundesrat. In dieser anhaltenden Rechtsunsicherheit verzeichnen Sterbehilfeorganisationen einen kontinuierlichen Anstieg der Anfragen nach assistiertem Suizid. Vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Konsenses, dass Suizidprävention Vorrang vor der Suizidbeihilfe haben muss, hat das Bundesgesundheitsministerium am 3. Juli 2026 erneut einen Referentenentwurf für ein „Gesetz zur Stärkung der nationalen Suizidprävention“ vorgelegt. Das weitere Gesetzgebungsverfahren bleibt abzuwarten.
Doch was bewegt Menschen, den Wunsch nach einem schnell herbeigeführten Tod zu äußern und Sterbehilfe in Anspruch nehmen zu wollen? Es stellt sich die zentrale Frage: Wie kann ein Dialog gelingen, der Suizidwünsche auffängt, Perspektiven aufzeigt und gleichzeitig die Würde und Selbstbestimmung des Einzelnen wahrt?

Lernergebnisse:
Die Teilnehmenden kennen die aktuellen gesetzlichen Grundlagen zum assistierten Suizid in Deutschland, und reflektieren ihre eigene Einstellung dazu. Sie wissen um Ursachen von Sterbewünschen und erarbeiten Möglichkeiten um Sterbewünschen im Dialog sensibel zu begegnen und Betroffenen Alternativen aufzuzeigen.

Schwerpunkte

- Begriffsklärung
- Epidemiologie des Suizids
- assistierter Suizid
- aktuelle rechtliche Grundlagen in Deutschland
- der Blick über die Ländergrenzen
- Filmarbeit
- Hintergründe von Sterbewünschen und Umgang damit
__________________________________________________________________
Die Weiterbildung ist geeignet als Aufbauseminar für zusätzliche Betreuungskräfte
nach § 43b SGB XI und nach §§ 39, 45b SGB XI i.V.m. 113 Abs. 1 SGB XI
(gemäß der RL nach § 53b SGB XI).

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188/2027: Umgang mit Sterbewünschen und dem assistierten Suizid

Zielgruppe
Mitarbeitende in Pflege und Betreuung in Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe sowie Interessierte

Termine
30.09.2027

Uhrzeit
09:00 - 16:15 Uhr

Ort
Diakonische Akademie
für Fort- und Weiterbildung e.V.
Bahnhofstr. 9
01468 Moritzburg

ReferentInnen
Ulrike Kaiser
Dipl.-Pflegewirtin (FH), Dipl.- Psychogerontologin Univ., Hospizkoordinatorin

Leitung /Organisation
Maria Ziesche / Karin Friedrich

Anmeldung
Nutzen Sie unser Angebot unter www.diakademie.de

Informationen
Tel.: 035207 - 843 50

Kursgebühren
185,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (DAFW)
140,00 Euro

Bemerkungen zu den Kosten
Diese Maßnahme wird mitfinan-ziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeord-neten des Sächs. Landtags be-schlossenen Haushaltes. Die Veranstaltung findet in Koopera- tion mit der EEB Sachsen statt.

Beschreibung
In Deutschland ist die Beihilfe zur Selbsttötung straffrei, nachdem das Bundesverfassungsgericht im Februar 2020 das Verbot der geschäftsmäßigen Suizidassistenz (§ 217 StGB) gekippt hat. Gesetzesinitiativen zur Neuregelung des § 217 StGB und zur Suizidprävention scheiterten im Bundestag und Bundesrat. In dieser anhaltenden Rechtsunsicherheit verzeichnen Sterbehilfeorganisationen einen kontinuierlichen Anstieg der Anfragen nach assistiertem Suizid. Vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Konsenses, dass Suizidprävention Vorrang vor der Suizidbeihilfe haben muss, hat das Bundesgesundheitsministerium am 3. Juli 2026 erneut einen Referentenentwurf für ein „Gesetz zur Stärkung der nationalen Suizidprävention“ vorgelegt. Das weitere Gesetzgebungsverfahren bleibt abzuwarten.
Doch was bewegt Menschen, den Wunsch nach einem schnell herbeigeführten Tod zu äußern und Sterbehilfe in Anspruch nehmen zu wollen? Es stellt sich die zentrale Frage: Wie kann ein Dialog gelingen, der Suizidwünsche auffängt, Perspektiven aufzeigt und gleichzeitig die Würde und Selbstbestimmung des Einzelnen wahrt?

Lernergebnisse:
Die Teilnehmenden kennen die aktuellen gesetzlichen Grundlagen zum assistierten Suizid in Deutschland, und reflektieren ihre eigene Einstellung dazu. Sie wissen um Ursachen von Sterbewünschen und erarbeiten Möglichkeiten um Sterbewünschen im Dialog sensibel zu begegnen und Betroffenen Alternativen aufzuzeigen.

Schwerpunkte
- Begriffsklärung
- Epidemiologie des Suizids
- assistierter Suizid
- aktuelle rechtliche Grundlagen in Deutschland
- der Blick über die Ländergrenzen
- Filmarbeit
- Hintergründe von Sterbewünschen und Umgang damit
__________________________________________________________________
Die Weiterbildung ist geeignet als Aufbauseminar für zusätzliche Betreuungskräfte
nach § 43b SGB XI und nach §§ 39, 45b SGB XI i.V.m. 113 Abs. 1 SGB XI
(gemäß der RL nach § 53b SGB XI).

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