260/2027: Rechtliches Basiswissen für die Beratung von Kindern mit Behinderungen - Zwischen Paragrafen und Praxisalltag
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Beschreibung
Wer Familien mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen berät, weiß: Der Weg zu passenden Hilfen gleicht oft einem bürokratischen Hindernislauf. Das fängt schon mit den wenig geglückten unterschiedlichen Zuständigkeiten für seelisch beeinträchtigte Kinder und allen weiteren Kinder mit Beeinträchtigung an. Und es endet noch lange nicht mit der Abgrenzung von Leistungen zur Teilhabe von denen der Pflege und denen der Schule - wenn sie denn nicht gleich den Sorgeberechtigten aufgebürdet werden. Und die Reformen zur 'Großen Lösung' ab 2028? Die ist durch das 1. Kinder- und Jugendhilfe-Strukturreformgesetz erst einmal auf 2033 verschoben worden.
Die Probleme bleiben daher für die betroffenen Eltern, die mit all diesen Fragen regelmäßig überfordert sind. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Einrichtungen und Fachberatung können und sollten hier eine wichtige Lotsenfunktion übernehmen. Gleichzeitig bedarf es einer Abstimmung zwischen den Eltern und den Einrichtungen, in denen die betroffenen Kinder betreut werden, damit sich das, was die Eltern beantragen, auch in der alltäglichen Betreuung der Kinder und Jugendlichen spiegelt.
Lernergebnisse:
Die Teilnehmenden kennen die rechtlichen Grundlagen und sind in der Lage, die Voraussetzungen von Leistungen zu benennen. Sie wissen aber auch, wie alternativ zu verfahren ist, wenn dieses nicht ganz klar oder unklar ist.
Schwerpunkte
- rechtliche Grundlagen der EGH für Minderjährige
-Übersicht über die Leistungen zur Teilhabe
- Förderbedarf in Kindertageseinrichtungen von Berlin (A- und B-Status)
- Beantragung von Leistungen, Klärung von Zuständigkeiten und Verfahrensbeschleunigung


