048/2027: NEU Teilhabe gestalten – Zertifikatsfortbildung für die Eingliederungshilfe
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Kursgebühren Kursgebühren für Mitglieder (DAFW) |
Beschreibung
Menschen begleiten – Selbstbestimmung stärken – Teilhabe ermöglichen
Die Anforderungen an Mitarbeitende in der Eingliederungshilfe sowie in integrativen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sind vielfältig und anspruchsvoll: Menschen mit Unterstützungsbedarf und besonderem Verhalten benötigen professionelle Begleitung, die ihre Selbstbestimmung achtet, individuelle Ressourcen stärkt und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht.
Mit der Qualifizierung „Teilhabe gestalten – Zertifikatskurs für die Eingliederungshilfe“ erwerben Teilnehmende fundierte fachliche, rechtliche und heilpädagogische Kompetenzen für die Arbeit in unterschiedlichen Handlungsfeldern der Eingliederungshilfe. Die Weiterbildung verbindet theoretische Grundlagen mit praxisnahen Methoden und orientiert sich an den aktuellen Anforderungen des Bundesteilhabegesetzes und der UN-Behindertenrechtskonvention. Anhand eines Portfolios reflektieren die Teilnehmenden ihre bisherigen Erfahrungen und stellen einen Theorie-Praxistransfer für ihre konkrete Arbeit in der Eingliederungshilfe her.
Ziele der Fortbildung:
Die Teilnehmenden
- Entwickeln ein professionelles Rollenverständnis,
- Kennen die rechtlichen und fachlichen Grundlagen der Eingliederungshilfe,
- Können Menschen ressourcen- und teilhabeorientiert begleiten,
- Verstehen unterschiedliche Behinderungsformen und psychische Erkrankungen,
- Gestalten professionelle Beziehungen und Kommunikationsprozesse,
- Dokumentieren fachgerecht und formulieren personenzentrierte Ziele,
- Reflektieren ihr eigenes Handeln auf Grundlage ethischer und professioneller Standards.
Struktur der Fortbildung:
- 25 Seminartage in Präsenz
- 40 UE Portfolioarbeit (schriftliche Reflexions- und Vertiefungsaufgaben zu Seminarinhalten)
- Abschlusskolloquium
Schwerpunkte
- Professionelles Selbstverständnis in der Eingliederungshilfe
- Menschenbild, Haltung und ethische Grundlagen
- Rechtliche Rahmenbedingungen und Teilhaberechte
- Grundlagen der Heilpädagogik
- Behinderungsformen und psychische Erkrankungen
- Kommunikation und Beziehungsgestaltung
- Unterstützte Kommunikation
- Assistenz, Förderung und Selbstständigkeitsentwicklung
- ICF/ICF-CY und personenzentrierte Bedarfsermittlung
- Pflege, Gesundheit und Beobachtung
- Herausforderndes Verhalten verstehen und begleiten
- Sexualpädagogische Grundlagen und Schutzkonzepte
- Teilhabeplanung und Sozialraumorientierung
- Dokumentation und Hilfeplanung
- Teamarbeit, Selbstmanagement und Selbstfürsorge
- Qualität, Ethik und Professionalität
Zugangsvoraussetzung
Für diese Zertifikatsfortbildung können Bewerberinnen und Bewerber zugelassen werden, die - über eine abgeschlossene Berufsausbildung im pflegerischen, sozialpflegerischen, sozialpädagogischen Bereich verfügen und - eine mindestens einjährige berufliche Erfahrung in einer heilpädagogischen oder integrativen Einrichtung wie zum Beispiel in einem Förder- und Betreuungsbereich einer WfbM oder in Wohnstätten für behinderte Menschen (einschließlich Wohnpflegeheime), in einem ambulanten Dienst für Menschen mit einer Behinderung oder in einer ambulanten (Pflegedienst) oder stationären (Pflegeheim) Pflegeeinrichtung nachweisen können. In begründeten Ausnahmefällen können auch Bewerber zugelassen werden, wenn sie Voraussetzungen erfüllen, die den o.g. genannten Zugangsvoraussetzungen gleichwertig sind. Sprechen Sie uns dazu an.
Bemerkungen
Die Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat der Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen.


