208/2027: NEU Depression und selbstentwertendes Verhalten bei Menschen mit geistiger Behinderung
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Beschreibung
„Wenn Sie Fragen haben oder Hilfe brauchen, dann rufen Sie uns einfach an! Oder kommen Sie einfach vorbei!“
Für Menschen mit psychischen Erkrankungen ist dieses „Einfach“ wie ein riesiger Berg, den sie glauben, nicht erklimmen zu können. Den Alltag nicht mehr bewältigen zu können, Anforderungen nicht mehr erfüllen zu können, bedeutet nicht nur massive Einbußen in der Lebensqualität; es führt auch zu Unverständnis und Konflikten mit dem Umfeld weil die Betroffenen von außen doch „normal“ aussehen. Gerade Menschen mit geistiger Behinderung sind Depressionen schwieriger zu erkennen und im Alltag zu begleitenden. Teils lässt es sich an selbstentwertenden Äußerungen erkennen, teils äußert es sich als Herausforderndes Verhalten. Depressiv zu sein bedeutet für die Betroffenen und ihr Umfeld nicht nur eine große Herausforderung, sondern oft auf Hilflosigkeit. Wie umgehen, mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung, die unsichtbar ist?
Lernergebnisse:
Die Teilnehmenden haben Grundwissen zu Depression und selbstentwertendes Verhalten bei Menschen mit geistiger Behinderung erworben. Die daraus folgenden Handlungsmöglichkeiten können die Teilnehmenden in ihrer Praxis erproben.
Schwerpunkte
- Depression im Betreuungsalltag erkennen und begleiten
- Körperlicher Symptome bei Depression
- Nebenwirkungen von Antidepressiva
- Unterschiedliche Formen von Depression
- Handeln in Krisensituationen
- Einschätzung von Gefahrensituationen
- Suizidale Impulse verstehen und einschätzen


