Anmeldung Anmeldung

157/2027: Fair bleiben – Grenzen und Konsequenzen in der pädagogischen Arbeit

Zielgruppe
Fachkräfte aus Kinder- und Jugendhilfe (mit jungen Menschen im Alter von 4-14 Jahre)
Termine
24.09.2027
Uhrzeit
09:00-16:15 Uhr
Ort
BBW-Leipzig-Gruppe
Tagungsräume
Universitätsstraße 2
04109 Leipzig
Leitung / Organisation
Claudia Siegel / Birgit Willsch
ReferentInnen
Daniela Zeidler, Dipl. Sozialpädagogin (FH), systemische Beraterin, insoweit erfahrene Fachkraft nach §8a SGB VIII, Prozessberaterin für Schutzkonzepte, Fachreferentin DKSB LV Sachsen e. V.
Kursgebühren
Kursgebühren
250,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (Diakademie)
185,00 Euro

Beschreibung

n der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen kommt es immer wieder zu Regelverstößen, Grenzüberschreitungen und Konflikten. Häufig werden daraufhin Konsequenzen in Form von Strafen eingesetzt, um Verhaltensänderungen zu bewirken. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen jedoch, dass Strafen zwar kurzfristig wirken können, langfristig jedoch mehr Schaden als Nutzen verursachen. Zudem sind Strafen als Erziehungsmittel gesetzlich unzulässig.Diese Situation führt bei vielen pädagogischen Fachkräften zu Verunsicherung: Wie kann auf Fehlverhalten angemessen reagiert werden, ohne die Beziehung zu belasten und unter konsequenter Wahrung des Kindeswohls?In dieser Fortbildung setzen sich die Teilnehmenden mit alternativen, beziehungs‑ und entwicklungsförderlichen Umgangsweisen bei Grenzüberschreitungen auseinander. Im Fokus stehen Fehlerfreundlichkeit, Klarheit und ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe. Anhand eigener Praxisbeispiele erarbeiten die Teilnehmenden unterschiedliche Strategien im Umgang mit Fehlverhalten und entwickeln Wege, diese nachhaltig in den pädagogischen Alltag zu integrieren.Die Fortbildung verbindet theoretische Inputs mit praxisorientierten Gruppenarbeitsphasen und kollegialem Austausch. Eigene Fallbeispiele können eingebracht und bearbeitet werden, um einen direkten Praxisbezug sicherzustellen.




Lernergebnisse:

Die Teilnehmenden kennen rechtliche und fachliche Grundlagen im Umgang mit Fehlverhalten und können Strafen von pädagogisch sinnvollen Alternativen abgrenzen.Die Teilnehmenden entwickeln ein Verständnis für beziehungs‑ und kindeswohlförderliche Reaktionsweisen bei Grenzüberschreitungen.Die Teilnehmenden sind in der Lage, konkrete Strategien und Methoden im Umgang mit Fehlverhalten auf ihren pädagogischen Alltag zu übertragen.

Schwerpunkte

- Hintergrund und fachliche Begriffsklärung (Strafe, Konsequenz, Erziehung)
- Kritische Betrachtung gängiger Instrumente wie Verhaltensampeln, Belohnungssysteme und Entschuldigungsfloskeln
- Wiedergutmachung und Schadensausgleich als pädagogische Handlungsansätze
- Erweiterung des pädagogischen „Werkzeugkoffers“ für den Umgang mit Fehlverhalten
- Transfer in den pädagogischen Alltag anhand eigener Praxisbeispiele

Zurück

157/2027: Fair bleiben – Grenzen und Konsequenzen in der pädagogischen Arbeit

Zielgruppe
Fachkräfte aus Kinder- und Jugendhilfe (mit jungen Menschen im Alter von 4-14 Jahre)

Termine
24.09.2027

Uhrzeit
09:00-16:15 Uhr

Ort
BBW-Leipzig-Gruppe
Tagungsräume
Universitätsstraße 2
04109 Leipzig

ReferentInnen
Daniela Zeidler, Dipl. Sozialpädagogin (FH), systemische Beraterin, insoweit erfahrene Fachkraft nach §8a SGB VIII, Prozessberaterin für Schutzkonzepte, Fachreferentin DKSB LV Sachsen e. V.

Leitung /Organisation
Claudia Siegel / Birgit Willsch

Anmeldung
Nutzen Sie unser Angebot unter www.diakademie.de

Informationen
Tel.: 035207 - 843 50

Kursgebühren
250,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (DAFW)
185,00 Euro

Beschreibung
n der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen kommt es immer wieder zu Regelverstößen, Grenzüberschreitungen und Konflikten. Häufig werden daraufhin Konsequenzen in Form von Strafen eingesetzt, um Verhaltensänderungen zu bewirken. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen jedoch, dass Strafen zwar kurzfristig wirken können, langfristig jedoch mehr Schaden als Nutzen verursachen. Zudem sind Strafen als Erziehungsmittel gesetzlich unzulässig.Diese Situation führt bei vielen pädagogischen Fachkräften zu Verunsicherung: Wie kann auf Fehlverhalten angemessen reagiert werden, ohne die Beziehung zu belasten und unter konsequenter Wahrung des Kindeswohls?In dieser Fortbildung setzen sich die Teilnehmenden mit alternativen, beziehungs‑ und entwicklungsförderlichen Umgangsweisen bei Grenzüberschreitungen auseinander. Im Fokus stehen Fehlerfreundlichkeit, Klarheit und ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe. Anhand eigener Praxisbeispiele erarbeiten die Teilnehmenden unterschiedliche Strategien im Umgang mit Fehlverhalten und entwickeln Wege, diese nachhaltig in den pädagogischen Alltag zu integrieren.Die Fortbildung verbindet theoretische Inputs mit praxisorientierten Gruppenarbeitsphasen und kollegialem Austausch. Eigene Fallbeispiele können eingebracht und bearbeitet werden, um einen direkten Praxisbezug sicherzustellen.




Lernergebnisse:

Die Teilnehmenden kennen rechtliche und fachliche Grundlagen im Umgang mit Fehlverhalten und können Strafen von pädagogisch sinnvollen Alternativen abgrenzen.Die Teilnehmenden entwickeln ein Verständnis für beziehungs‑ und kindeswohlförderliche Reaktionsweisen bei Grenzüberschreitungen.Die Teilnehmenden sind in der Lage, konkrete Strategien und Methoden im Umgang mit Fehlverhalten auf ihren pädagogischen Alltag zu übertragen.

Schwerpunkte
- Hintergrund und fachliche Begriffsklärung (Strafe, Konsequenz, Erziehung)
- Kritische Betrachtung gängiger Instrumente wie Verhaltensampeln, Belohnungssysteme und Entschuldigungsfloskeln
- Wiedergutmachung und Schadensausgleich als pädagogische Handlungsansätze
- Erweiterung des pädagogischen „Werkzeugkoffers“ für den Umgang mit Fehlverhalten
- Transfer in den pädagogischen Alltag anhand eigener Praxisbeispiele

Zurück