Anmeldung

278/2019: Weiterbildung zum Berater/zur Beraterin für die "Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase nach § 132g SGB V"

Zielgruppe
Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Altenpfleger/in, Kinderkrankenpfleger/in, Heilerziehungspfleger/in, Heilpädagoge/in, Erzieher/in, Gesundheits- und Pflegewissenschaftler/in, Geistes-, Sozial- und Erziehungswissenschaftler/in, Ärzte/Ärztinnen, die als Berater/in in der Versorgungsplanung arbeiten möchten
Termine
25.11.2019 - 27.11.2019
20.01.2020 - 22.01.2020
Praxisteil 1
03.02.2020 - 05.02.2020 und individuelle Termine
Reflexionstag:
02.09.2020
Uhrzeit
09:00-16:15 Uhr
Ort
Diakonische Akademie für
Fort- und Weiterbildung e.V.
Bahnhofstr. 9
01468 Moritzburg

http://www.diakademie.de/kursorte.html

Leitung
Ulrike Kaiser
ReferentInnen
Gundula Seyfried
zertifizierte Kursleiterin Palliative Care, Beraterin Versorgungsplanung am Lebensende, Krankenschwester;
Cornelia Stieler
Systemischer Coach (SG), Mediatorin, MSc. Kommunikations- und Betriebspsychologie i. A. und weitere FachdozentInnen
Kursgebühren
Kursgebühren
1.570,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (Diakademie)
1.175,00 Euro

Bemerkungen zu den Kosten
Die Kosten für die individuelle Begleitung durch Dozenten in den Einrichtungen sind im Preis enthalten.

Beschreibung

Hospiz- und Palliativversorgung sind aufgrund des Hospiz- und
Palliativgesetzes (HPG) inzwischen gesetzlich verankerte Aufgaben der
Pflegeeinrichtungen und der Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Der
§132g SGB V regelt, dass stationäre Pflegeeinrichtungen sowie
teilstationäre und stationäre Einrichtungen der Eingliederungshilfe
für Menschen mit Behinderung gesetzlich Versicherten eine
„Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase"
anbieten und diese beraten können. Dieses besondere Beratungsangebot
wird von den Krankenkassen unter bestimmten Voraussetzungen
finanziert. Die Vereinbarung über Inhalte und Anforderungen der
gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase trat am
01.01.2018 in Kraft. Unter anderem wurden die Anforderungen an die
Qualifikation des Beraters festgelegt.

In der angebotenen Weiterbildung werden Beraterinnen und Berater
ausgebildet.
Nach erfolgreichem Abschluss des ersten Teils der Weiterbildung und
dem Nachweis gegenüber den Krankenkassen sind die BeraterInnen
berechtigt, Leistungen zu Lasten der Krankenkassen abzurechnen.

Lernergebnisse:
Die Teilnehmenden kennen das Konzept, Ziele und Bedeutung der
gesundheitlichen Versorgungsplanung am Lebensende und wenden dieses
entsprechend der Zielgruppe an. Sie wissen um ihre Rolle im
Beratungsprozess und sind in der Lage ihren Auftrag in Zusammenarbeit
mit anderen Berufsgruppen auszuführen. Sie reflektieren ihre eigenen
Wertevorstellungen im Hinblick auf Leben, Sterben und schwere
Erkrankung. Sie kennen medizinisch-pflegerische Abläufe, das Ausmaß,
die Intensität und Grenzen palliativmedizinischer und
palliativpflegerischer Interventionen und können dazu non-direktiv
beraten. Rechtliche Rahmenbedingungen sind ihnen bekannt, ebenso die
Folgen einer Einwilligungsunfähigkeit der zu Beratenden und
Möglichkeiten, die zu einer Klärung der Situation führen.
In dem Gesprächsprozess nehmen die Teilnehmenden eine respektvolle und
empathische Haltung ein und nutzen geeignete Gesprächs- und
Moderationstechniken sowie bei Erfordernis barrierefreie
Kommunikationshilfen. Sie organisieren die interne und externe
Vernetzung, die Dokumentation erfolgt zielführend, nachvollziehbar
und situationsgerecht.


Schwerpunkte

Theorieteil (48 UE):
- Einführung in die gesundheitliche Versorgungsplanung
für die letzte Lebensphase
- Kenntnisse zu medizinisch-pflegerischen Sachverhalten
- ethische Rahmenbedingungen
- rechtliche Rahmenbedingungen
- Kommunikation im Beratungsprozess
- Dokumentation des Beratungsprozesses
- Vernetzung
- Intensivtraining - Gesprächsübungen in Kleingruppen

Praxisteil 1 (12 UE):

- 2 Beratungsprozesse mit 4 begleitenden Gespräche zur
gesundheitlichen Versorgungsplanung unter Anleitung der
Dozenten in den regionalen Einrichtungen mit anschließender
Reflexion

Praxisteil 2:

- Nachweis von 7 Beratungsprozessen in Alleinverantwortung der
Teilnehmenden (Planung, Vorbereitung, Durchführung, Dokumentation)

- Reflexionstag zum Austausch der Teilnehmenden, Begleitung durch
Dozenten
__________________________________________________________________
Wir werden bei der Registrierungsstelle für beruflich Pflegende für
diesen Kurs Fortbildungspunkte beantragen. Info und Anmeldung:
www.regbp.de

Zugangsvoraussetzung

Andere Berufsabschlüsse , als in der Zielgruppe benannt, werden
hinsichtlich ihrer Vergleichbarkeit von uns geprüft. Eine dreijährige
einschlägige Berufserfahrung mit mind. einer halben Stelle innerhalb
der letzten acht Jahre (ambulantes oder stationäres Hospiz,
Palliativstation, Palliativdienst, SAPV-Team, ambulanter Pflegedienst,
vollstationäre Pflegeeinrichtung, Einrichtung der Eingliederungshilfe)
ist Zulassungsvoraussetzung.

Bemerkungen

Nach Abschluss des Theorieteils und des Praxisteils 1 bekommen die
Teilnehmenden eine Teilnahmebestätigung und können als Berater
Leistungen der gesundheitlichen Versorgungsplanung am Lebensende zu
Lasten der Krankenkassen erbringen. Nach erfolgreichem Abschluss des
1. Praxisteils erhalten die Teilnehmenden ihr Zertifikat zur Vorlage
bei den Landesverbänden der Krankenkassen. Der 2. Praxisteil sollte
innerhalb eines Jahres nach Abschluss des 1. Praxisteils absolviert
sein.

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278/2019: Weiterbildung zum Berater/zur Beraterin für die "Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase nach § 132g SGB V"

Zielgruppe
Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Altenpfleger/in, Kinderkrankenpfleger/in, Heilerziehungspfleger/in, Heilpädagoge/in, Erzieher/in, Gesundheits- und Pflegewissenschaftler/in, Geistes-, Sozial- und Erziehungswissenschaftler/in, Ärzte/Ärztinnen, die als Berater/in in der Versorgungsplanung arbeiten möchten

Termine
25.11.2019 - 27.11.2019
20.01.2020 - 22.01.2020
Praxisteil 1
03.02.2020 - 05.02.2020 und individuelle Termine
Reflexionstag:
02.09.2020

Uhrzeit
09:00-16:15 Uhr

Ort
Diakonische Akademie für
Fort- und Weiterbildung e.V.
Bahnhofstr. 9
01468 Moritzburg

ReferentInnen
Gundula Seyfried
zertifizierte Kursleiterin Palliative Care, Beraterin Versorgungsplanung am Lebensende, Krankenschwester;
Cornelia Stieler
Systemischer Coach (SG), Mediatorin, MSc. Kommunikations- und Betriebspsychologie i. A. und weitere FachdozentInnen

Leitung
Ulrike Kaiser

Anmeldung
Nutzen Sie unser Angebot unter www.diakademie.de

Informationen
Tel.: 035207 - 843 50

Kursgebühren
1.570,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (DAFW)
1.175,00 Euro

Bemerkungen zu den Kosten
Die Kosten für die individuelle Begleitung durch Dozenten in den Einrichtungen sind im Preis enthalten.

Beschreibung
Hospiz- und Palliativversorgung sind aufgrund des Hospiz- und
Palliativgesetzes (HPG) inzwischen gesetzlich verankerte Aufgaben der
Pflegeeinrichtungen und der Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Der
§132g SGB V regelt, dass stationäre Pflegeeinrichtungen sowie
teilstationäre und stationäre Einrichtungen der Eingliederungshilfe
für Menschen mit Behinderung gesetzlich Versicherten eine
„Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase"
anbieten und diese beraten können. Dieses besondere Beratungsangebot
wird von den Krankenkassen unter bestimmten Voraussetzungen
finanziert. Die Vereinbarung über Inhalte und Anforderungen der
gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase trat am
01.01.2018 in Kraft. Unter anderem wurden die Anforderungen an die
Qualifikation des Beraters festgelegt.

In der angebotenen Weiterbildung werden Beraterinnen und Berater
ausgebildet.
Nach erfolgreichem Abschluss des ersten Teils der Weiterbildung und
dem Nachweis gegenüber den Krankenkassen sind die BeraterInnen
berechtigt, Leistungen zu Lasten der Krankenkassen abzurechnen.

Lernergebnisse:
Die Teilnehmenden kennen das Konzept, Ziele und Bedeutung der
gesundheitlichen Versorgungsplanung am Lebensende und wenden dieses
entsprechend der Zielgruppe an. Sie wissen um ihre Rolle im
Beratungsprozess und sind in der Lage ihren Auftrag in Zusammenarbeit
mit anderen Berufsgruppen auszuführen. Sie reflektieren ihre eigenen
Wertevorstellungen im Hinblick auf Leben, Sterben und schwere
Erkrankung. Sie kennen medizinisch-pflegerische Abläufe, das Ausmaß,
die Intensität und Grenzen palliativmedizinischer und
palliativpflegerischer Interventionen und können dazu non-direktiv
beraten. Rechtliche Rahmenbedingungen sind ihnen bekannt, ebenso die
Folgen einer Einwilligungsunfähigkeit der zu Beratenden und
Möglichkeiten, die zu einer Klärung der Situation führen.
In dem Gesprächsprozess nehmen die Teilnehmenden eine respektvolle und
empathische Haltung ein und nutzen geeignete Gesprächs- und
Moderationstechniken sowie bei Erfordernis barrierefreie
Kommunikationshilfen. Sie organisieren die interne und externe
Vernetzung, die Dokumentation erfolgt zielführend, nachvollziehbar
und situationsgerecht.


Schwerpunkte
Theorieteil (48 UE):
- Einführung in die gesundheitliche Versorgungsplanung
für die letzte Lebensphase
- Kenntnisse zu medizinisch-pflegerischen Sachverhalten
- ethische Rahmenbedingungen
- rechtliche Rahmenbedingungen
- Kommunikation im Beratungsprozess
- Dokumentation des Beratungsprozesses
- Vernetzung
- Intensivtraining - Gesprächsübungen in Kleingruppen

Praxisteil 1 (12 UE):

- 2 Beratungsprozesse mit 4 begleitenden Gespräche zur
gesundheitlichen Versorgungsplanung unter Anleitung der
Dozenten in den regionalen Einrichtungen mit anschließender
Reflexion

Praxisteil 2:

- Nachweis von 7 Beratungsprozessen in Alleinverantwortung der
Teilnehmenden (Planung, Vorbereitung, Durchführung, Dokumentation)

- Reflexionstag zum Austausch der Teilnehmenden, Begleitung durch
Dozenten
__________________________________________________________________
Wir werden bei der Registrierungsstelle für beruflich Pflegende für
diesen Kurs Fortbildungspunkte beantragen. Info und Anmeldung:
www.regbp.de

Zugangsvoraussetzung
Andere Berufsabschlüsse , als in der Zielgruppe benannt, werden hinsichtlich ihrer Vergleichbarkeit von uns geprüft. Eine dreijährige einschlägige Berufserfahrung mit mind. einer halben Stelle innerhalb der letzten acht Jahre (ambulantes oder stationäres Hospiz, Palliativstation, Palliativdienst, SAPV-Team, ambulanter Pflegedienst, vollstationäre Pflegeeinrichtung, Einrichtung der Eingliederungshilfe) ist Zulassungsvoraussetzung.

Bemerkungen
Nach Abschluss des Theorieteils und des Praxisteils 1 bekommen die
Teilnehmenden eine Teilnahmebestätigung und können als Berater
Leistungen der gesundheitlichen Versorgungsplanung am Lebensende zu
Lasten der Krankenkassen erbringen. Nach erfolgreichem Abschluss des
1. Praxisteils erhalten die Teilnehmenden ihr Zertifikat zur Vorlage
bei den Landesverbänden der Krankenkassen. Der 2. Praxisteil sollte
innerhalb eines Jahres nach Abschluss des 1. Praxisteils absolviert
sein.

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