221/2019: Weiterbildung zum Berater/zur Beraterin für die "Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase nach § 132g SGB V"

Zielgruppe
Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Altenpfleger/in, Kinderkrankenpfleger/in, Heilerziehungspfleger/in, Heilpädagoge/in, Erzieher/in, Gesundheits- und Pflegewissenschaftler/in, Geistes-, Sozial- und Erziehungswissenschaftler/in, Ärzte/Ärztinnen, die als Berater/in in der Versorgungsplanung arbeiten möchten
Termine
20.03.2019 - 22.03.2019
06.05.2019 - 08.05.2019
begleitende Übungen/Reflexionsgespräch:
03.06.2019 - 05.06.2019
Reflexionstag:
05.11.2019
Uhrzeit
9.00 - 16.15 Uhr
Ort
Diakonische Akademie für
Fort- und Weiterbildung e.V.
Bahnhofstr. 9
01468 Moritzburg

http://www.diakademie.de/kursorte.html

Leitung
Ulrike Kaiser
ReferentInnen
Gundula Seyfried
zertifizierte Kursleiterin Palliative Care, Beraterin Versorgungsplanung am Lebensende, Krankenschwester;
Cornelia Stieler
Systemischer Coach (SG), Mediatorin, MSc. Kommunikations- und Betriebspsychologie i. A. und weitere FachdozentInnen
Kursgebühren
Kursgebühren
1.570,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (Diakademie)
1.175,00 Euro

Bemerkungen zu den Kosten
Die Kosten für die individuelle Begleitung durch Dozenten in den Einrichtungen sind im Preis enthalten.

Dieser Kurs ist leider ausgebucht. Der nächste Kurs beginnt am 22.11.2019 in Moritzburg unter der Kursnummer 278/2019.


Beschreibung

Hospiz- und Palliativversorgung sind aufgrund des Hospiz- und Palliativgesetzes (HPG) inzwischen gesetzlich verankerte Aufgaben der Pflegeeinrichtungen und der Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Der §132g SGB V regelt, dass stationäre Pflegeeinrichtungen sowie teilstationäre und stationäre Einrichtungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung gesetzlich Versicherten eine „Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase" anbieten und diese beraten können. Dieses besondere Beratungsangebot wird von den Krankenkassen unter bestimmten Voraussetzungen finanziert. Die Vereinbarung über Inhalte und Anforderungen der gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase trat am 01.01.2018 in Kraft. Unter anderem wurden die Anforderungen an die Qualifikation des Beraters festgelegt.

In der angebotenen Weiterbildung werden Beraterinnen und Berater ausgebildet.
Nach erfolgreichem Abschluss des ersten Teils der Weiterbildung und dem Nachweis gegenüber den Krankenkassen sind die BeraterInnen berechtigt, Leistungen zu Lasten der Krankenkassen abzurechnen.

Lernergebnisse:
Die Teilnehmenden kennen das Konzept, Ziele und Bedeutung der gesundheitlichen Versorgungsplanung am Lebensende und wenden dieses entsprechend der Zielgruppe an. Sie wissen um ihre Rolle im Beratungsprozess und sind in der Lage ihren Auftrag in Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen auszuführen. Sie reflektieren ihre eigenen Wertevorstellungen im Hinblick auf Leben, Sterben und schwere Erkrankung. Sie kennen medizinisch-pflegerische Abläufe, das Ausmaß, die Intensität und Grenzen palliativmedizinischer und palliativpflegerischer Interventionen und können dazu non-direktiv beraten. Rechtliche Rahmenbedingungen sind ihnen bekannt, ebenso die Folgen einer Einwilligungsunfähigkeit der zu Beratenden und Möglichkeiten, die zu einer Klärung der Situation führen.
In dem Gesprächsprozess nehmen die Teilnehmenden eine respektvolle und empathische Haltung ein und nutzen geeignete Gesprächs- und Moderationstechniken sowie bei Erfordernis barrierefreie Kommunikationshilfen. Sie organisieren die interne und externe Vernetzung, die Dokumentation erfolgt zielführend, nachvollziehbar und situationsgerecht.

Schwerpunkte

Theorieteil (48 UE):
- Einführung in die gesundheitliche Versorgungsplanung
für die letzte Lebensphase
- Kenntnisse zu medizinisch-pflegerischen Sachverhalten
- ethische Rahmenbedingungen
- rechtliche Rahmenbedingungen
- Kommunikation im Beratungsprozess
- Dokumentation des Beratungsprozesses
- Vernetzung
- Intensivtraining - Gesprächsübungen in Kleingruppen

Praxisteil 1 (12 UE):

- 2 begleitende Gespräche zur gesundheitlichen Versorgungsplanung
unter Anleitung der Dozenten im Übungsraum mit anschließender
Reflexion - Präsenztermine

- 2 begleitende Gespräche zur gesundheitlichen Versorgungsplanung
unter Anleitung der Dozenten in den regionalen
Einrichtungen - individuelle Termine

Praxisteil 2:

- Nachweis von 7 Beratungsprozessen in Alleinverantwortung der
Teilnehmenden (Planung, Vorbereitung, Durchführung, Dokumentation)

- Reflexionstag zum Austausch der Teilnehmenden, Begleitung durch
Dozenten

__________________________________________________________________
Wir werden bei der Registrierungsstelle für beruflich Pflegende
für diesen Kurs Fortbildungspunkte beantragen.
Info und Anmeldung: www.regbp.de

Zugangsvoraussetzung

Andere Berufsabschlüsse, als in der Zielgruppe benannt, werden hinsichtlich ihrer Vergleichbarkeit von uns geprüft. Eine dreijährige einschlägige Berufserfahrung mit mind. einer halben Stelle innerhalb der letzten acht Jahre (ambulantes oder stationäres Hospiz, Palliativstation, Palliativdienst, SAPV-Team, ambulanter Pflegedienst, vollstationäre Pflegeeinrichtung, Einrichtung der Eingliederungshilfe) ist Zulassungsvoraussetzung.

Bemerkungen

Nach Abschluss des Theorieteils und des Praxisteils 1 bekommen die Teilnehmenden eine Teilnahmebestätigung und können als Berater Leistungen der gesundheitlichen Versorgungsplanung am Lebensende zu Lasten der Krankenkassen erbringen. Nach erfolgreichem Abschluss des 2. Praxisteils erhalten die Teilnehmenden ihr Zertifikat zur Vorlage bei den Landesverbänden der Krankenkassen. Der 2. Praxisteil sollte innerhalb eines Jahres absolviert sein.

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221/2019: Weiterbildung zum Berater/zur Beraterin für die "Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase nach § 132g SGB V"

Zielgruppe
Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Altenpfleger/in, Kinderkrankenpfleger/in, Heilerziehungspfleger/in, Heilpädagoge/in, Erzieher/in, Gesundheits- und Pflegewissenschaftler/in, Geistes-, Sozial- und Erziehungswissenschaftler/in, Ärzte/Ärztinnen, die als Berater/in in der Versorgungsplanung arbeiten möchten

Termine
20.03.2019 - 22.03.2019
06.05.2019 - 08.05.2019
begleitende Übungen/Reflexionsgespräch:
03.06.2019 - 05.06.2019
Reflexionstag:
05.11.2019

Uhrzeit
9.00 - 16.15 Uhr

Ort
Diakonische Akademie für
Fort- und Weiterbildung e.V.
Bahnhofstr. 9
01468 Moritzburg

ReferentInnen
Gundula Seyfried
zertifizierte Kursleiterin Palliative Care, Beraterin Versorgungsplanung am Lebensende, Krankenschwester;
Cornelia Stieler
Systemischer Coach (SG), Mediatorin, MSc. Kommunikations- und Betriebspsychologie i. A. und weitere FachdozentInnen

Leitung
Ulrike Kaiser

Anmeldung
Nutzen Sie unser Angebot unter www.diakademie.de

Informationen
Tel.: 035207 - 843 50

Kursgebühren
1.570,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (DAFW)
1.175,00 Euro

Bemerkungen zu den Kosten
Die Kosten für die individuelle Begleitung durch Dozenten in den Einrichtungen sind im Preis enthalten.

Beschreibung
Hospiz- und Palliativversorgung sind aufgrund des Hospiz- und Palliativgesetzes (HPG) inzwischen gesetzlich verankerte Aufgaben der Pflegeeinrichtungen und der Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Der §132g SGB V regelt, dass stationäre Pflegeeinrichtungen sowie teilstationäre und stationäre Einrichtungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung gesetzlich Versicherten eine „Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase" anbieten und diese beraten können. Dieses besondere Beratungsangebot wird von den Krankenkassen unter bestimmten Voraussetzungen finanziert. Die Vereinbarung über Inhalte und Anforderungen der gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase trat am 01.01.2018 in Kraft. Unter anderem wurden die Anforderungen an die Qualifikation des Beraters festgelegt.

In der angebotenen Weiterbildung werden Beraterinnen und Berater ausgebildet.
Nach erfolgreichem Abschluss des ersten Teils der Weiterbildung und dem Nachweis gegenüber den Krankenkassen sind die BeraterInnen berechtigt, Leistungen zu Lasten der Krankenkassen abzurechnen.

Lernergebnisse:
Die Teilnehmenden kennen das Konzept, Ziele und Bedeutung der gesundheitlichen Versorgungsplanung am Lebensende und wenden dieses entsprechend der Zielgruppe an. Sie wissen um ihre Rolle im Beratungsprozess und sind in der Lage ihren Auftrag in Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen auszuführen. Sie reflektieren ihre eigenen Wertevorstellungen im Hinblick auf Leben, Sterben und schwere Erkrankung. Sie kennen medizinisch-pflegerische Abläufe, das Ausmaß, die Intensität und Grenzen palliativmedizinischer und palliativpflegerischer Interventionen und können dazu non-direktiv beraten. Rechtliche Rahmenbedingungen sind ihnen bekannt, ebenso die Folgen einer Einwilligungsunfähigkeit der zu Beratenden und Möglichkeiten, die zu einer Klärung der Situation führen.
In dem Gesprächsprozess nehmen die Teilnehmenden eine respektvolle und empathische Haltung ein und nutzen geeignete Gesprächs- und Moderationstechniken sowie bei Erfordernis barrierefreie Kommunikationshilfen. Sie organisieren die interne und externe Vernetzung, die Dokumentation erfolgt zielführend, nachvollziehbar und situationsgerecht.

Schwerpunkte
Theorieteil (48 UE):
- Einführung in die gesundheitliche Versorgungsplanung
für die letzte Lebensphase
- Kenntnisse zu medizinisch-pflegerischen Sachverhalten
- ethische Rahmenbedingungen
- rechtliche Rahmenbedingungen
- Kommunikation im Beratungsprozess
- Dokumentation des Beratungsprozesses
- Vernetzung
- Intensivtraining - Gesprächsübungen in Kleingruppen

Praxisteil 1 (12 UE):

- 2 begleitende Gespräche zur gesundheitlichen Versorgungsplanung
unter Anleitung der Dozenten im Übungsraum mit anschließender
Reflexion - Präsenztermine

- 2 begleitende Gespräche zur gesundheitlichen Versorgungsplanung
unter Anleitung der Dozenten in den regionalen
Einrichtungen - individuelle Termine

Praxisteil 2:

- Nachweis von 7 Beratungsprozessen in Alleinverantwortung der
Teilnehmenden (Planung, Vorbereitung, Durchführung, Dokumentation)

- Reflexionstag zum Austausch der Teilnehmenden, Begleitung durch
Dozenten

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Wir werden bei der Registrierungsstelle für beruflich Pflegende
für diesen Kurs Fortbildungspunkte beantragen.
Info und Anmeldung: www.regbp.de

Zugangsvoraussetzung
Andere Berufsabschlüsse, als in der Zielgruppe benannt, werden hinsichtlich ihrer Vergleichbarkeit von uns geprüft. Eine dreijährige einschlägige Berufserfahrung mit mind. einer halben Stelle innerhalb der letzten acht Jahre (ambulantes oder stationäres Hospiz, Palliativstation, Palliativdienst, SAPV-Team, ambulanter Pflegedienst, vollstationäre Pflegeeinrichtung, Einrichtung der Eingliederungshilfe) ist Zulassungsvoraussetzung.

Bemerkungen
Nach Abschluss des Theorieteils und des Praxisteils 1 bekommen die Teilnehmenden eine Teilnahmebestätigung und können als Berater Leistungen der gesundheitlichen Versorgungsplanung am Lebensende zu Lasten der Krankenkassen erbringen. Nach erfolgreichem Abschluss des 2. Praxisteils erhalten die Teilnehmenden ihr Zertifikat zur Vorlage bei den Landesverbänden der Krankenkassen. Der 2. Praxisteil sollte innerhalb eines Jahres absolviert sein.

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