471/2017: Wege zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation: 3-tägiges Anwendertraining

Zielgruppe
Multiplikatoren und Verantwortliche für das Entbürokratisierungsprojekt in den Pflegeeinrichtungen sowie interessierte Pflegefachkräfte
Termine
06.09.2017 - 08.09.2017
Uhrzeit
9:00 - 16:15 Uhr
Ort
Diakonische Akademie für
Fort- und Weiterbildung e.V.
Bahnhofstr. 9
01468 Moritzburg

http://www.diakademie.de/kursorte.html

Leitung
Ulrike Kaiser
ReferentInnen
Prof. Dr. Kathrin Engel
Dipl.-Pflegew. (FH), Gesundheitswissenschaftl.;
Andrea Woydack
Dipl.-Pflegepäd., Kinaesthetics-Trainerin, Systemische Beraterin;
Simone Kluge
Dipl.Pflegewirtin/Pflegewiss. (FH)
Kursgebühren
Kursgebühren
270,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (Diakademie)
195,00 Euro

Dieser Kurs ist leider ausgebucht. Ihr Interesse für einen Folgetermin nehmen wir per Mail oder Fax gern entgegen.


Beschreibung

Die Einführung der entbürokratisierten Pflegedokumentation in den Einrichtungen stellt Leitungs- und Pflegekräfte vor neue Herausforderungen. Die Perspektive des Pflegebedürftigen, seine Individualität und Selbstbestimmung werden in den Mittelpunkt gestellt. Das Ausfüllen von Formularen und Assessmentbögen tritt in den Hintergrund. Vielmehr erfolgt eine Rückbesinnung auf Kernkompetenzen der Pflege: die Kommunikation und die Krankenbeobachtung. Beides sind Grundlagen, um individuelle Ressourcen und Risiken pflegefachlich zu beurteilen und eine Strukturierte Informationssammlung (SIS) sowie die Risikomatrix (C2) zu erstellen. Die Anwendung des Strukturmodells unter dem Aspekt der pflegefachlichen Einschätzung fordert keine einheitliche Maßnahmenplanung. Die Einrichtungen müssen ein Maßnahmenplanungssystem selbständig entwickeln und in der Dokumentationspraxis umsetzen. Durch die Anwendung dieser Form der Maßnahmenplanung erhält der Pflegebericht eine neue Funktion. Er dient der Evaluierung von Veränderungsprozessen und dem Nachweis der Erreichung messbarer Ziele zur Verbesserung der Pflege- und Betreuungssituation.
Die Umstellung der Pflegedokumentation erfordert auch begleitende Maßnahmen im Bereich des Qualitätsmanagements, um diesen Prozess zielführend und rechtssicher zu steuern.

Ziel der Fortbildung ist es, die Kernkompetenzen der Pflege in Bezug auf die pflegefachliche Einschätzung weiterzuentwickeln. Die Teilnehmenden erlernen Techniken, wie man wesentliche Aussagen des Pflegebedürftigen originalgetreu wiedergibt und üben, die Themenbereiche der SIS auszufüllen. Des Weiteren werden Möglichkeiten der Maßnahmenplanung, z. B die tagesstrukturierte Maßnahmenplanung und die rechtssichere Umsetzung des Evaluierungsprozesses, praxisnah vermittelt. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, ihre Erfahrungen mit dem Strukturmodell auszutauschen.

Schwerpunkte

Teil 1 (8 Stunden)
- Überblick über das Konzept der Strukturierten Informationssammlung
- Anwendung der SIS und der Risikomatrix (C2)

Teil 2 (8 Stunden)
- Kompetenztraining zur Kommunikation mit Pflegebedürftigen
und Angehörigen
- Krankenbeobachtung: Grundlage zur Erfassung der individuellen
Pflegesituation
-
Teil 3 (8 Stunden)
- Möglichkeiten und Inhalte der Maßnahmenplanung
- Bedeutung und Nutzung des Berichteblattes
- fachliche und rechtssichere Evaluierung der Maßnahmenplanung
- begleitende Maßnahmen des Qualitätsmanagements

__________________________________________________________________
Registrierung beruflich Pflegender:
Für die Teilnahme erhalten Sie 12 Fortbildungspunkte.
Info und Anmeldung: www.regbp.de

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471/2017: Wege zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation: 3-tägiges Anwendertraining

Zielgruppe
Multiplikatoren und Verantwortliche für das Entbürokratisierungsprojekt in den Pflegeeinrichtungen sowie interessierte Pflegefachkräfte

Termine
06.09.2017 - 08.09.2017

Uhrzeit
9:00 - 16:15 Uhr

Ort
Diakonische Akademie für
Fort- und Weiterbildung e.V.
Bahnhofstr. 9
01468 Moritzburg

ReferentInnen
Prof. Dr. Kathrin Engel
Dipl.-Pflegew. (FH), Gesundheitswissenschaftl.;
Andrea Woydack
Dipl.-Pflegepäd., Kinaesthetics-Trainerin, Systemische Beraterin;
Simone Kluge
Dipl.Pflegewirtin/Pflegewiss. (FH)

Leitung
Ulrike Kaiser

Anmeldung
Nutzen Sie unser Angebot unter www.diakademie.de

Informationen
Tel.: 035207 - 843 50

Kursgebühren
270,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (DAFW)
195,00 Euro

Beschreibung
Die Einführung der entbürokratisierten Pflegedokumentation in den Einrichtungen stellt Leitungs- und Pflegekräfte vor neue Herausforderungen. Die Perspektive des Pflegebedürftigen, seine Individualität und Selbstbestimmung werden in den Mittelpunkt gestellt. Das Ausfüllen von Formularen und Assessmentbögen tritt in den Hintergrund. Vielmehr erfolgt eine Rückbesinnung auf Kernkompetenzen der Pflege: die Kommunikation und die Krankenbeobachtung. Beides sind Grundlagen, um individuelle Ressourcen und Risiken pflegefachlich zu beurteilen und eine Strukturierte Informationssammlung (SIS) sowie die Risikomatrix (C2) zu erstellen. Die Anwendung des Strukturmodells unter dem Aspekt der pflegefachlichen Einschätzung fordert keine einheitliche Maßnahmenplanung. Die Einrichtungen müssen ein Maßnahmenplanungssystem selbständig entwickeln und in der Dokumentationspraxis umsetzen. Durch die Anwendung dieser Form der Maßnahmenplanung erhält der Pflegebericht eine neue Funktion. Er dient der Evaluierung von Veränderungsprozessen und dem Nachweis der Erreichung messbarer Ziele zur Verbesserung der Pflege- und Betreuungssituation.
Die Umstellung der Pflegedokumentation erfordert auch begleitende Maßnahmen im Bereich des Qualitätsmanagements, um diesen Prozess zielführend und rechtssicher zu steuern.

Ziel der Fortbildung ist es, die Kernkompetenzen der Pflege in Bezug auf die pflegefachliche Einschätzung weiterzuentwickeln. Die Teilnehmenden erlernen Techniken, wie man wesentliche Aussagen des Pflegebedürftigen originalgetreu wiedergibt und üben, die Themenbereiche der SIS auszufüllen. Des Weiteren werden Möglichkeiten der Maßnahmenplanung, z. B die tagesstrukturierte Maßnahmenplanung und die rechtssichere Umsetzung des Evaluierungsprozesses, praxisnah vermittelt. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, ihre Erfahrungen mit dem Strukturmodell auszutauschen.

Schwerpunkte
Teil 1 (8 Stunden)
- Überblick über das Konzept der Strukturierten Informationssammlung
- Anwendung der SIS und der Risikomatrix (C2)

Teil 2 (8 Stunden)
- Kompetenztraining zur Kommunikation mit Pflegebedürftigen
und Angehörigen
- Krankenbeobachtung: Grundlage zur Erfassung der individuellen
Pflegesituation
-
Teil 3 (8 Stunden)
- Möglichkeiten und Inhalte der Maßnahmenplanung
- Bedeutung und Nutzung des Berichteblattes
- fachliche und rechtssichere Evaluierung der Maßnahmenplanung
- begleitende Maßnahmen des Qualitätsmanagements

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Registrierung beruflich Pflegender:
Für die Teilnahme erhalten Sie 12 Fortbildungspunkte.
Info und Anmeldung: www.regbp.de

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