Anmeldung

191/2020: Wege zu einer bindungsorientierten und traumasensiblen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen - Auswege für "Systemsprenger"?

Zielgruppe
Mitarbeitende in der Kinder- und Jugendhilfe
Termine
15.10.2020 - 16.10.2020
Uhrzeit
09:00-16:15 Uhr
Ort
Diakonische Akademie für Fort- und Weiterbildung e.V.
Bahnhofstr. 9
01468 Moritzburg

http://www.diakademie.de/kursorte.html

Leitung
Claudia Siegel
ReferentInnen
Ralf Martin
Dipl.-Psychologe, Dipl.-Sozialpädagoge, Traumatherapeut
Kursgebühren
Kursgebühren
190,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (Diakademie)
140,00 Euro

Beschreibung

Kinder und Jugendliche, die oft unglaubliche
Leidensgeschichten durchlebt haben, in der
Jugendhilfe als „Systemsprenger“ etikettiert werden,
erhalten in den stationären Einrichtungen häufig nicht
die Unterstützung, die sie bräuchten, um von den eigenen,
oft untauglichen Bewältigungsstrategien zu lassen:
So übertragen sie z. B. traumatische Lebenserfahrungen
auf andere, schlagen, damit sie nicht selbst geschlagen
werden, nehmen keine Hilfe an, weil sie Erwachsene bislang
nie als hilfreich erlebt haben, sind übererregt, ständig
auf der Hut, fühlen sich immerzu angegriffen und explodieren
völlig unvermittelt, oder sie sind nicht zu fassen,
zu spüren, vermeiden den Kontakt, fühlen sich und die Welt nicht,
sie dissoziieren. Sie suchen Hilfe und wissen nicht wie.

In diesem Kurs lernen die Teilnehmenden relevante Erkenntnisse
über Bindung und Trauma kennen, die für die (trauma-)pädagogische Förderung von Kindern und Jugendlichen genutzt werden können.
Das Verstehen kindlicher Traumaentwicklungsstörungen hängt
unabdingbar mit den jeweiligen Bindungserfahrungen zusammen.
Die Sensibilisierung hierzu sowie das Erforschen der
„guten Gründe“ ihres Verhaltens können daher zu neuen Handlungsmöglichkeiten und Perspektiven für diese
Hochrisikogruppe führen.

Schwerpunkte

- Grundlagen der Bindung und der Bindungsforschung
- Bindungsstörungen und ihre pädagogischen
Herausforderungen
- Was ist ein Trauma? – Einführung in die
Psychotraumatologie
- Traumapädagogik: traumapädagogische Grundhaltung und
Kernstücke der Traumapädagogik
- Übungen und Erproben zentraler Methoden
(traumasensible Reflexion eigener Fälle bis hin zur
Selbstfürsorge, Umgang mit eigenem Stress)

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191/2020: Wege zu einer bindungsorientierten und traumasensiblen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen - Auswege für "Systemsprenger"?

Zielgruppe
Mitarbeitende in der Kinder- und Jugendhilfe

Termine
15.10.2020 - 16.10.2020

Uhrzeit
09:00-16:15 Uhr

Ort
Diakonische Akademie für Fort- und Weiterbildung e.V.
Bahnhofstr. 9
01468 Moritzburg

ReferentInnen
Ralf Martin
Dipl.-Psychologe, Dipl.-Sozialpädagoge, Traumatherapeut

Leitung
Claudia Siegel

Anmeldung
Nutzen Sie unser Angebot unter www.diakademie.de

Informationen
Tel.: 035207 - 843 50

Kursgebühren
190,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (DAFW)
140,00 Euro

Beschreibung
Kinder und Jugendliche, die oft unglaubliche
Leidensgeschichten durchlebt haben, in der
Jugendhilfe als „Systemsprenger“ etikettiert werden,
erhalten in den stationären Einrichtungen häufig nicht
die Unterstützung, die sie bräuchten, um von den eigenen,
oft untauglichen Bewältigungsstrategien zu lassen:
So übertragen sie z. B. traumatische Lebenserfahrungen
auf andere, schlagen, damit sie nicht selbst geschlagen
werden, nehmen keine Hilfe an, weil sie Erwachsene bislang
nie als hilfreich erlebt haben, sind übererregt, ständig
auf der Hut, fühlen sich immerzu angegriffen und explodieren
völlig unvermittelt, oder sie sind nicht zu fassen,
zu spüren, vermeiden den Kontakt, fühlen sich und die Welt nicht,
sie dissoziieren. Sie suchen Hilfe und wissen nicht wie.

In diesem Kurs lernen die Teilnehmenden relevante Erkenntnisse
über Bindung und Trauma kennen, die für die (trauma-)pädagogische Förderung von Kindern und Jugendlichen genutzt werden können.
Das Verstehen kindlicher Traumaentwicklungsstörungen hängt
unabdingbar mit den jeweiligen Bindungserfahrungen zusammen.
Die Sensibilisierung hierzu sowie das Erforschen der
„guten Gründe“ ihres Verhaltens können daher zu neuen Handlungsmöglichkeiten und Perspektiven für diese
Hochrisikogruppe führen.

Schwerpunkte
- Grundlagen der Bindung und der Bindungsforschung
- Bindungsstörungen und ihre pädagogischen
Herausforderungen
- Was ist ein Trauma? – Einführung in die
Psychotraumatologie
- Traumapädagogik: traumapädagogische Grundhaltung und
Kernstücke der Traumapädagogik
- Übungen und Erproben zentraler Methoden
(traumasensible Reflexion eigener Fälle bis hin zur
Selbstfürsorge, Umgang mit eigenem Stress)

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