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393/2017: Verrückt - oder nur von der Norm weggerückt?

Zielgruppe
Mitarbeitende in Einrichtungen der Sozialpsychiatrie und Interessierte

Termine
19.05.2017

Uhrzeit
09.00 - 16:15 Uhr

Ort
Diakonische Akademie für Fort- und Weiterbildung e.V.
Bahnhofstr. 9
01568 Moritzburg

ReferentInnen
ChA i.R. Dr. med. Friedemann Ficker
FA für Neurologie und Psychiatrie/Psychotherapie,
FA für Psychotherapeutische Medizin

Leitung
Katrin Sawatzky

Anmeldung
Nutzen Sie unser Angebot unter www.diakademie.de

Informationen
Tel.: 035207 - 843 50

Kursgebühren
90,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (DAFW)
65,00 Euro

Beschreibung
Menschen, die psychische Erkrankungen einmal erlebt, durchlitten haben und vielleicht auf Dauer unter einer solchen Erkrankung leiden, erleben häufig die allgemein gültigen und anerkannten Lebensentwürfe und –vorstellungen viel intensiver und feinfühliger, als Menschen ohne – oder vor solchen Erfahrungen. Schnell ist man dann dabei, sie als psychisch krank abzustempeln, auszugrenzen und nicht zu akzeptieren. Dabei stellt sich die Frage, was ist nur anders sein, was sind einfach nur Besonderheiten im Verhalten und was ist wirklich eine Erkrankung. Für Mitarbeitende in Einrichtungen der Sozialpsychiatrie bedeutet das, sie müssen großes Verständnis für Bewohnerinnen und Bewohner aufbringen, müssen sie in ihrer Ganzheitlichkeit wahrnehmen und dürfen sie nicht auf eine etwaige Erkrankung reduzieren. Auf der anderen Seite müssen sie aber die Grenze zwischen anders sein und möglichen Äußerungsweisen einer Erkrankung unterscheiden, um fachlich korrekt handeln zu können, ohne zu stigmatisieren.
In dem hier ausgeschriebenen Seminar lernen die Teilnehmenden ein Konzept kennen, das Verhalten relativiert. Sie lernen aber auch die Bedeutung von Diagnostik kennen und werden in die Lage versetzt, angemessen mit Menschen umzugehen, die entweder ein besonderes Verhalten zeigen oder die eine psychische Erkarnkung aufweisen.

Schwerpunkte
- die Bedeutung von Diagnostik an der Grenzlinie zwischen normal und abnorm
- Einstellung zum und Werten von Anders-Sein
- psychisches Verhalten, auffälliges Verhalten, Psychosen und Neurosen
- Vermeidung von Stigmatisierung und Abstempeln
- das Labeling-Konzept

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