Anmeldung

387/2019: „Hilfe, die Russen kommen"... Die Generation der Kriegskinder in der Pflege

Zielgruppe
Mitarbeitende und Verantwortliche in stationären und ambulanten Einrichtungen der Altenhilfe und des Gesundheitswesens
Termine
25.03.2019
Uhrzeit
09:00-16:15 Uhr
Ort
Diakonische Akademie für
Fort- und Weiterbildung e.V.
Bahnhofstr. 9
01468 Moritzburg

http://www.diakademie.de/kursorte.html

Leitung
Ulrike Kaiser
ReferentInnen
Cornelia Stieler
Systemischer Coach (SG), Systemische Familientherapeutin i. A, Mediatorin, MSc. Kommunikations- und Betriebspsychologie i. A.
Kursgebühren
Kursgebühren
110,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (Diakademie)
80,00 Euro

Beschreibung

Im Moment stellen die Zwanziger und Dreißiger Jahrgänge die größte Gruppe in den Pflegeeinrichtungen oder der ambulanten Pflege. Viele von ihnen haben als Kinder oder Jugendliche Krieg, Flucht oder Vertreibung bewusst miterlebt. Ein Teil von ihnen hat lebensbedrohliche Grenzerfahrungen gemacht oder ist Zeuge von Gewalttaten geworden. Die menschliche Psyche hat die Fähigkeit, Erfahrungen, die die Verarbeitungskapazität der menschlichen Seele übersteigen, so abzuspeichern, dass ein Weiterleben trotz des Erlebens erst einmal möglich ist. Oft gelingt es, diesen Zustand ein Leben lang zu halten. Doch im Alter, in der Demenz, steigt das Risiko, dass Erinnerungen an traumatische Ereignisse durch Schlüsselreize aktiviert werden und längst vergangene Situation wiedererlebt werden.

Die Fortbildung soll Mitarbeitende in der Pflege für mögliche seelische Folgen, die im Alter aufbrechen können, sensibilisieren und Zusammenhänge zwischen zeitgeschichtlichen Erfahrungen und heutigem Erleben aufzeigen. Sie erhalten Hintergrundwissen zum besseren Verständnis von Bewohner-/Patientenreaktionen und sollen mit konkreten Übungen für die Chancen einer biografisch orientierten Pflege motiviert werden.

Schwerpunkte

- Zeitgeschichte und psychosoziale Folgen
- Trauma und Demenz
- Sensibilisieren für kritische Situationen in der Pflege
- Chancen von Biografiearbeit im Kontext der Kriegskindheit


__________________________________________________________________
Wir werden bei der Registrierungsstelle für beruflich Pflegende
für diesen Kurs Fortbildungspunkte beantragen.
Info und Anmeldung: www.regbp.de

Die Fortbildung ist geeignet als Aufbauseminar für zusätzliche
Betreuungskräfte nach § 43b SGB XI (gemäß der RL nach § 53c SGB XI).

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387/2019: „Hilfe, die Russen kommen"... Die Generation der Kriegskinder in der Pflege

Zielgruppe
Mitarbeitende und Verantwortliche in stationären und ambulanten Einrichtungen der Altenhilfe und des Gesundheitswesens

Termine
25.03.2019

Uhrzeit
09:00-16:15 Uhr

Ort
Diakonische Akademie für
Fort- und Weiterbildung e.V.
Bahnhofstr. 9
01468 Moritzburg

ReferentInnen
Cornelia Stieler
Systemischer Coach (SG), Systemische Familientherapeutin i. A, Mediatorin, MSc. Kommunikations- und Betriebspsychologie i. A.

Leitung
Ulrike Kaiser

Anmeldung
Nutzen Sie unser Angebot unter www.diakademie.de

Informationen
Tel.: 035207 - 843 50

Kursgebühren
110,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (DAFW)
80,00 Euro

Beschreibung
Im Moment stellen die Zwanziger und Dreißiger Jahrgänge die größte Gruppe in den Pflegeeinrichtungen oder der ambulanten Pflege. Viele von ihnen haben als Kinder oder Jugendliche Krieg, Flucht oder Vertreibung bewusst miterlebt. Ein Teil von ihnen hat lebensbedrohliche Grenzerfahrungen gemacht oder ist Zeuge von Gewalttaten geworden. Die menschliche Psyche hat die Fähigkeit, Erfahrungen, die die Verarbeitungskapazität der menschlichen Seele übersteigen, so abzuspeichern, dass ein Weiterleben trotz des Erlebens erst einmal möglich ist. Oft gelingt es, diesen Zustand ein Leben lang zu halten. Doch im Alter, in der Demenz, steigt das Risiko, dass Erinnerungen an traumatische Ereignisse durch Schlüsselreize aktiviert werden und längst vergangene Situation wiedererlebt werden.

Die Fortbildung soll Mitarbeitende in der Pflege für mögliche seelische Folgen, die im Alter aufbrechen können, sensibilisieren und Zusammenhänge zwischen zeitgeschichtlichen Erfahrungen und heutigem Erleben aufzeigen. Sie erhalten Hintergrundwissen zum besseren Verständnis von Bewohner-/Patientenreaktionen und sollen mit konkreten Übungen für die Chancen einer biografisch orientierten Pflege motiviert werden.

Schwerpunkte
- Zeitgeschichte und psychosoziale Folgen
- Trauma und Demenz
- Sensibilisieren für kritische Situationen in der Pflege
- Chancen von Biografiearbeit im Kontext der Kriegskindheit


__________________________________________________________________
Wir werden bei der Registrierungsstelle für beruflich Pflegende
für diesen Kurs Fortbildungspunkte beantragen.
Info und Anmeldung: www.regbp.de

Die Fortbildung ist geeignet als Aufbauseminar für zusätzliche
Betreuungskräfte nach § 43b SGB XI (gemäß der RL nach § 53c SGB XI).

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