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613/2017: Handlungssicherheit beim Umgang mit aggressivem und gewalttätigem Verhalten in Krisensituationen

Zielgruppe
Mitarbeitende in Einrichtungen der Behinderten- und Jugendhilfe

Termine
28.04.2017

Uhrzeit
9.00 - 16.15 Uhr

Ort
Berufsbildungswerk Leipzig
Knautnaundorfer Straße 4
04249 Leipzig

ReferentInnen
Thomas Theuring, Dipl.-Sozialpädagoge, AAT®-und PART-Trainer

Leitung
Michael Zimmermann

Anmeldung
Nutzen Sie unser Angebot unter www.diakademie.de

Informationen
Tel.: 035207 - 843 50

Kursgebühren
110,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (DAFW)
80,00 Euro

Beschreibung
Fachkräfte und Mitarbeiter in pädagogischen Einrichtungen und Projekten werden in ihrer Arbeit nicht selten mit Aggressionen ihrer Besucher oder Klienten konfrontiert. Das Spektrum reicht dabei von verbalen Angriffen bis zu körperlichen Attacken gegen andere Besucher oder die Mitarbeitenden selbst. Um in solchen Situationen angemessen handeln oder besser noch sie rechtzeitig erkennen und vermeiden zu können, braucht es neben der nötigen Aufgabenklarheit im pädagogischen Prozess, auch methodisches und praktisches Grundwissen der Deeskalation:
- Wie reagiere ich wenn ein Klient/ Besucher sich mit einem anderen streitet und ggf. auch beginnt zu schlagen?
- Wen muss ich zuerst schützen – mich oder meine Schutzbefohlenen?
- Was kann Leitung in solchen Krisen von mir erwarten und was nicht?
- Welche Sicherheitsvorkehrungen können im Team dazu getroffen werden?
- Was löst es in mir aus und wie reagiere ich, wenn ich selbst verbal oder körperlich attackiert werde?
- Was ist und wie entsteht eine Krise, wie kann ich es rechtzeitig erkennen und vermeiden?
- Welche Hintergründe aggressiven Verhaltens gibt es?

Diese Fragestellungen werden im Seminar mittels theoretischer Informationseinheiten, praktischer Beispiele aus konfrontativer Pädagogik PART- und AAT®-Training, sowie handlungspraktischen Übungen (Rollenspiele) erörtert und geklärt. Es erfolgt eine grundlegende Orientierung an den Erfahrungen, Bedürfnissen und Erwartungen der Teilnehmenden.

Schwerpunkte
- Vorstellung/Einübung prakt. Handlungsansätze in Konfliktsituationen
- wirksame Methoden zum Selbstschutz und Befreiungstechniken
- Erarbeitung von Sicherheitsstandards zu Selbst- und Fremdschutz
- Theorien zu Ursachen und Auslösern aggressiven Verhaltens
- Theorie von Entstehung und Ablauf einer pädagogischen Krise
- rechtzeitiges Erkennen von bevorstehenden Eskalationen
- Einführung in Krisenkommunikation
- Klärung des Eingriffsmandates
- Kennen des eigenen Aggressions- und Konfliktverhaltens
- Einübung von zulässigen Halte- und Fixierungstechniken

Bemerkungen
Für die bewegungsorientierten Übungen werden legere, übungstaugliche Kleidung und festes Schuhwerk benötigt.

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