Anmeldung

405/2021: Drauf sein! Suchtmittelkonsumierende Jugendliche in der stationären Jugendhilfe

Zielgruppe
Fachkräfte und Leitungskräfte in der stationären Jugendhilfe
Termine
17.03.2021
Uhrzeit
09:00-16:15 Uhr
Ort
Leipzig - Zentrum
Berufsbildungswerk Leipzig
Tagungsräume
Grimmaische Str. 10
Zugang über Universitätsstraße 2 a
04109 Leipzig

Leitung
Claudia Siegel
ReferentInnen
Katja Hilbig
Leiterin Regionale Fachstelle für Suchtprävention Stadtmission Chemnitz e.V.
Kursgebühren
Kursgebühren
175,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (Diakademie)
140,00 Euro

Beschreibung

Während im Jugendalter das Gehirn einer Großbaustelle gleicht, vollbringen Jugendliche zahlreiche Entwicklungsaufgaben. Diese beinhalten im besten sozialisationstheoretischem Sinne auch riskantes Verhalten, um sich selbst zu erleben, Grenzen zu spüren und sich seiner selbst zu vergewissern. Diese Prozesse findet eingebettet in den jeweiligen lebensgeschichtlichen Kontext statt. Die Effekte psychoaktive Substanzen passen genau in diese Dynamik hinein.
Kinder und Jugendliche in der stationären Jugendhilfe sind eine Hochrisikogruppe, sowohl in der erfolgreichen Bewältigung der Lebensphase Jugend als auch hinsichtlich der Entwicklung von substanzbedingten Störungen.
Welche Aufgaben leiten sich aus diesen Grundannahmen für das eigene pädagogischen Professionsverständnis ab? Wie ist der Alltag in der stationären Jugendhilfe gestaltbar, um einerseits die Besonderheit des Lebensalters und der konkreten Zielgruppe anzuerkennen und andererseits im Interesse von Versorgung, Schutz, Erziehung und Beziehungsangebot zu arbeiten?
Die Teilnehmenden werden angeregt, sich mit den Zusammenhängen der Entwicklungsbesonderheiten junger Menschen und riskantem Konsumverhalten auseinanderzusetzen. Impulse zur Weiterentwicklung der eigenen Professionalität als auch der strukturellen Rahmenbedingungen werden gesetzt. In der gemeinsamen Reflektion von eigenem Fallgeschehen wird die Überprüfung der neu gewonnenen Erkenntnisse auf ihre praktische Relevanz hin gewährleistet.

Schwerpunkte

• Substanzgebrauch im Jugendalter
• Substanzgebrauch in der stationären Jugendhilfe/ EXKURS: fetale Alkoholspektrumsstörung/ Drogenfetalembroypathie
• Entstehung, Aufrechterhaltung substanzbedingter Störungen
• Versorgung suchtgefährdeter junger Menschen
• Reflexion hilfreicher Maßnahmen im eigenen beruflichen Kontext

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405/2021: Drauf sein! Suchtmittelkonsumierende Jugendliche in der stationären Jugendhilfe

Zielgruppe
Fachkräfte und Leitungskräfte in der stationären Jugendhilfe

Termine
17.03.2021

Uhrzeit
09:00-16:15 Uhr

Ort
Leipzig - Zentrum
Berufsbildungswerk Leipzig
Tagungsräume
Grimmaische Str. 10
Zugang über Universitätsstraße 2 a
04109 Leipzig

ReferentInnen
Katja Hilbig
Leiterin Regionale Fachstelle für Suchtprävention Stadtmission Chemnitz e.V.

Leitung
Claudia Siegel

Anmeldung
Nutzen Sie unser Angebot unter www.diakademie.de

Informationen
Tel.: 035207 - 843 50

Kursgebühren
175,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (DAFW)
140,00 Euro

Beschreibung
Während im Jugendalter das Gehirn einer Großbaustelle gleicht, vollbringen Jugendliche zahlreiche Entwicklungsaufgaben. Diese beinhalten im besten sozialisationstheoretischem Sinne auch riskantes Verhalten, um sich selbst zu erleben, Grenzen zu spüren und sich seiner selbst zu vergewissern. Diese Prozesse findet eingebettet in den jeweiligen lebensgeschichtlichen Kontext statt. Die Effekte psychoaktive Substanzen passen genau in diese Dynamik hinein.
Kinder und Jugendliche in der stationären Jugendhilfe sind eine Hochrisikogruppe, sowohl in der erfolgreichen Bewältigung der Lebensphase Jugend als auch hinsichtlich der Entwicklung von substanzbedingten Störungen.
Welche Aufgaben leiten sich aus diesen Grundannahmen für das eigene pädagogischen Professionsverständnis ab? Wie ist der Alltag in der stationären Jugendhilfe gestaltbar, um einerseits die Besonderheit des Lebensalters und der konkreten Zielgruppe anzuerkennen und andererseits im Interesse von Versorgung, Schutz, Erziehung und Beziehungsangebot zu arbeiten?
Die Teilnehmenden werden angeregt, sich mit den Zusammenhängen der Entwicklungsbesonderheiten junger Menschen und riskantem Konsumverhalten auseinanderzusetzen. Impulse zur Weiterentwicklung der eigenen Professionalität als auch der strukturellen Rahmenbedingungen werden gesetzt. In der gemeinsamen Reflektion von eigenem Fallgeschehen wird die Überprüfung der neu gewonnenen Erkenntnisse auf ihre praktische Relevanz hin gewährleistet.

Schwerpunkte
• Substanzgebrauch im Jugendalter
• Substanzgebrauch in der stationären Jugendhilfe/ EXKURS: fetale Alkoholspektrumsstörung/ Drogenfetalembroypathie
• Entstehung, Aufrechterhaltung substanzbedingter Störungen
• Versorgung suchtgefährdeter junger Menschen
• Reflexion hilfreicher Maßnahmen im eigenen beruflichen Kontext

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