Anmeldung

030/2019: Das Sterben und der Tod - Rechtliche Aspekte

Zielgruppe
Leitende Mitarbeitende und Mitarbeitende in der Betreuung im Bereich Eingliederungshilfe und Altenpflege
Termine
04.12.2019
Uhrzeit
09.00 - 16.15 Uhr
Ort
Diakonische Akademie für Fort- und Weiterbildung e.V.
im Haus der Diakonie
Paulsenstraße 55-56
12163 Berlin

http://www.diakademie.de/kursorte.html

Leitung
Katrin Sawatzky
ReferentInnen
Axel Foerster
Rechtsanwalt
Kursgebühren
Kursgebühren
110,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (Diakademie)
80,00 Euro

Beschreibung

Selbstverständlich sind Sterben und Tod ein ethisches und ein religiöses Thema. In einer von Gesetzen geprägten Gesellschaft ist es aber immer auch ein rechtliches Thema. „Muss immer reanimiert werden?“, „Darf in der Phase des Sterbens die Pflege reduziert werden?“ „Können Pflegekräfte ein Nottestament aufnehmen?“, „Wann dürfen Heime nie abgeholtes Eigentum entsorgen?“ „Rechtfertigt der Tod eines hoch Pflegebedürftigen betriebsbedingte Kündigungen?“ Das ist nur eine Auswahl an Rechtsfragen, die sich im Zusammenhang mit Sterben und Tod stellen.
In diesem Tagesseminar soll den rechtlichen Aspekten von Leiden, Sterben und Tod nachgegangen werden, welche sich regelmäßig Einrichtungen der ambulanten oder stationären Pflege und Betreuung stellen. Den Ausgangspunkt bilden die aktuelle Rechtslage sowie die dazu ergangene Rechtsprechung. Besonderen Augenmerk verdient der Einfluss von Betreuern und Patientenverfügungen auf Entscheidungen der Pflege. Ein Loslösen von den ethischen Grundlagen der Pflege ist gleichwohl nicht praktikabel. Spätestens wenn von Pflegenden die – wenn auch nur passive – Beendigung eines Lebens gefordert wird, bedarf auch dieser Aspekt einer vertieften Betrachtung.

Schwerpunkte

- Bedeutung des Leitbildes für den Umfang der Pflege im Sterbeprozess
- Zwangsmedikation nach der Novellierung des §1906 BGB
- Umgang mit medizinisch unvernünftigen Lebensendentscheidungen durch
Patientenverfügungen
- Recht auf Behandlungseinstellung durch Pflegekräfte
- Grenzen der Reanimationspflicht
- Passive Sterbehilfe contra Pflegeethik
- Aufbahrung und Abschiednahme in stationären Einrichtungen
- Umgang mit dem Eigentum eines / einer Verstorbenen
- Haftung von Erben für offene Pflegerechnungen
- Kündigung von Heim-/Pflegeverträgen wegen Unzumutbarkeit eines
erhöhten Pflegeaufwandes
- Betriebsbedingte Kündigung bei Tod eines hoch Pflegebedürftigen
- Handlungskompetenzen von gerichtlichen Betreuern/Bevollmächtigten nach
dem Tod des Betroffenen
- Erbrecht von Einrichtungen und Mitarbeitenden

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030/2019: Das Sterben und der Tod - Rechtliche Aspekte

Zielgruppe
Leitende Mitarbeitende und Mitarbeitende in der Betreuung im Bereich Eingliederungshilfe und Altenpflege

Termine
04.12.2019

Uhrzeit
09.00 - 16.15 Uhr

Ort
Diakonische Akademie für Fort- und Weiterbildung e.V.
im Haus der Diakonie
Paulsenstraße 55-56
12163 Berlin

ReferentInnen
Axel Foerster
Rechtsanwalt

Leitung
Katrin Sawatzky

Anmeldung
Nutzen Sie unser Angebot unter www.diakademie.de

Informationen
Tel.: 030 - 82097 117

Kursgebühren
110,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (DAFW)
80,00 Euro

Beschreibung
Selbstverständlich sind Sterben und Tod ein ethisches und ein religiöses Thema. In einer von Gesetzen geprägten Gesellschaft ist es aber immer auch ein rechtliches Thema. „Muss immer reanimiert werden?“, „Darf in der Phase des Sterbens die Pflege reduziert werden?“ „Können Pflegekräfte ein Nottestament aufnehmen?“, „Wann dürfen Heime nie abgeholtes Eigentum entsorgen?“ „Rechtfertigt der Tod eines hoch Pflegebedürftigen betriebsbedingte Kündigungen?“ Das ist nur eine Auswahl an Rechtsfragen, die sich im Zusammenhang mit Sterben und Tod stellen.
In diesem Tagesseminar soll den rechtlichen Aspekten von Leiden, Sterben und Tod nachgegangen werden, welche sich regelmäßig Einrichtungen der ambulanten oder stationären Pflege und Betreuung stellen. Den Ausgangspunkt bilden die aktuelle Rechtslage sowie die dazu ergangene Rechtsprechung. Besonderen Augenmerk verdient der Einfluss von Betreuern und Patientenverfügungen auf Entscheidungen der Pflege. Ein Loslösen von den ethischen Grundlagen der Pflege ist gleichwohl nicht praktikabel. Spätestens wenn von Pflegenden die – wenn auch nur passive – Beendigung eines Lebens gefordert wird, bedarf auch dieser Aspekt einer vertieften Betrachtung.

Schwerpunkte
- Bedeutung des Leitbildes für den Umfang der Pflege im Sterbeprozess
- Zwangsmedikation nach der Novellierung des §1906 BGB
- Umgang mit medizinisch unvernünftigen Lebensendentscheidungen durch
Patientenverfügungen
- Recht auf Behandlungseinstellung durch Pflegekräfte
- Grenzen der Reanimationspflicht
- Passive Sterbehilfe contra Pflegeethik
- Aufbahrung und Abschiednahme in stationären Einrichtungen
- Umgang mit dem Eigentum eines / einer Verstorbenen
- Haftung von Erben für offene Pflegerechnungen
- Kündigung von Heim-/Pflegeverträgen wegen Unzumutbarkeit eines
erhöhten Pflegeaufwandes
- Betriebsbedingte Kündigung bei Tod eines hoch Pflegebedürftigen
- Handlungskompetenzen von gerichtlichen Betreuern/Bevollmächtigten nach
dem Tod des Betroffenen
- Erbrecht von Einrichtungen und Mitarbeitenden

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