Anmeldung

438/2019: Das Rechtsdienstleistungsgesetz und die Grenzen der (Rechts)Beratung in Migrations- und Flüchtlingsberatungsstellen

Zielgruppe
Hauptamtliche Mitarbeitende aus Migrations- und Flüchtlingsberatungsstellen
Termine
20.02.2019
Uhrzeit
09:30-16:15 Uhr
Ort
Diakonische Akademie für
Fort- und Weiterbildung e. V.
im Haus der Diakonie
Paulsenstr. 55-56
12163 Berlin

http://www.diakademie.de/kursorte.html

Leitung
Claudia Siegel
ReferentInnen
Berthold Münch, Rechtsanwalt
Moderation: Ingrid Lühr, DWBO
Kursgebühren
Kursgebühren
55,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (Diakademie)
55,00 Euro

Bemerkungen zu den Kosten
Im Preis ist eine Förderung/personelle Unterstützung berücksichtigt.

Beschreibung

Die Beratung in Rechtsfragen ist nicht jedem erlaubt. Mitarbeitende in der Migrations- und Flüchtlingsarbeit kommen jedoch häufig in Situationen, wo rechtliche Fragen umgehend geklärt werden müssen, damit Ratsuchende z.B. fristgerecht auf Bescheide reagieren oder sich gegen unangemessene Forderungen wehren können.

Das Rechtsdienstleistungsgesetz (Gesetz über außergerichtliche Rechtsdienstleistungen; RDG) regelt seit dem 1. Juli 2008 die Befugnis, innerhalb Deutschlands außergerichtliche Rechtsdienstleistungen zu erbringen.
Es regelt im Einzelnen, wie, durch wen und in welchem Umfang die „selbständige Erbringung außergerichtlicher Rechtsdienstleistungen“ erfolgen darf. Als Rechtsdienstleistung gilt dabei „jede Tätigkeit in konkreten fremden Angelegenheiten, sobald sie eine rechtliche Prüfung des Einzelfalls erfordert“.

Wie weit dürfen Mitarbeitende sozialer Dienste / der Migrations- und Flüchtlingsberatung in der rechtlichen Beratung gehen? Wann ist unentgeltliche Rechtsberatung zulässig? Wie muss bei der unentgeltlichen Rechtsberatung die Anleitung durch die nach dem RDG dazu befugte Person aussehen? Diese und weitere Fragen sollen in dem Seminar geklärt und die Rechtspraxis diskutiert werden.

Schwerpunkte

- Grundlagen des Rechtsdienstleistungsgesetzes
- Anwendungsbereiche und Begriffsklärungen
- Unentgeltliche und uneigennützige Erbringung von
Rechtsdienstleistungen
- Beteiligung einer zur Rechtsberatung befugten Person
- Rechtsdienstleistungsverordnung

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438/2019: Das Rechtsdienstleistungsgesetz und die Grenzen der (Rechts)Beratung in Migrations- und Flüchtlingsberatungsstellen

Zielgruppe
Hauptamtliche Mitarbeitende aus Migrations- und Flüchtlingsberatungsstellen

Termine
20.02.2019

Uhrzeit
09:30-16:15 Uhr

Ort
Diakonische Akademie für
Fort- und Weiterbildung e. V.
im Haus der Diakonie
Paulsenstr. 55-56
12163 Berlin

ReferentInnen
Berthold Münch, Rechtsanwalt
Moderation: Ingrid Lühr, DWBO

Leitung
Claudia Siegel

Anmeldung
Nutzen Sie unser Angebot unter www.diakademie.de

Informationen
Tel.: 030 - 82097 117

Kursgebühren
55,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (DAFW)
55,00 Euro

Bemerkungen zu den Kosten
Im Preis ist eine Förderung/personelle Unterstützung berücksichtigt.

Beschreibung
Die Beratung in Rechtsfragen ist nicht jedem erlaubt. Mitarbeitende in der Migrations- und Flüchtlingsarbeit kommen jedoch häufig in Situationen, wo rechtliche Fragen umgehend geklärt werden müssen, damit Ratsuchende z.B. fristgerecht auf Bescheide reagieren oder sich gegen unangemessene Forderungen wehren können.

Das Rechtsdienstleistungsgesetz (Gesetz über außergerichtliche Rechtsdienstleistungen; RDG) regelt seit dem 1. Juli 2008 die Befugnis, innerhalb Deutschlands außergerichtliche Rechtsdienstleistungen zu erbringen.
Es regelt im Einzelnen, wie, durch wen und in welchem Umfang die „selbständige Erbringung außergerichtlicher Rechtsdienstleistungen“ erfolgen darf. Als Rechtsdienstleistung gilt dabei „jede Tätigkeit in konkreten fremden Angelegenheiten, sobald sie eine rechtliche Prüfung des Einzelfalls erfordert“.

Wie weit dürfen Mitarbeitende sozialer Dienste / der Migrations- und Flüchtlingsberatung in der rechtlichen Beratung gehen? Wann ist unentgeltliche Rechtsberatung zulässig? Wie muss bei der unentgeltlichen Rechtsberatung die Anleitung durch die nach dem RDG dazu befugte Person aussehen? Diese und weitere Fragen sollen in dem Seminar geklärt und die Rechtspraxis diskutiert werden.

Schwerpunkte
- Grundlagen des Rechtsdienstleistungsgesetzes
- Anwendungsbereiche und Begriffsklärungen
- Unentgeltliche und uneigennützige Erbringung von
Rechtsdienstleistungen
- Beteiligung einer zur Rechtsberatung befugten Person
- Rechtsdienstleistungsverordnung

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