Anmeldung

246/2017: “Das Recht auf Verwahrlosung“ - Spannungsfeld zwischen Fürsorgepflicht und Selbstbestimmung

Zielgruppe
Mitarbeitende in sozialen Einrichtungen und Diensten
Termine
10.07.2017
Uhrzeit
09.00 - 16.15 Uhr
Ort
Diakonische Akademie für
Fort- und Weiterbildung e.V.
im Haus der Diakonie
Paulsenstr. 55-56
12163 Berlin

http://www.diakademie.de/kursorte.html

Leitung
Katrin Sawatzky
ReferentInnen
Constanze Hall
Dipl.-Psychologin
Kursgebühren
Kursgebühren
90,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (Diakademie)
65,00 Euro

Beschreibung

Gibt es ein Recht auf Verwahrlosung für psychisch kranke und behinderte Menschen? Diese Frage stellt sich in Zeiten, in denen eine umfangreiche gesellschaftliche Teilhabe und eine größtmögliche Selbständigkeit und Autonomie erklärte Zielsetzungen in der Betreuung sind.
Oder ist Verwahrlosung Ausdruck eines massiven Leidensdrucks und erheblicher Hilfebedürftigkeit der Betroffenen?
Eine Folge von Selbstvernachlässigung und Desorganisation der eigenen Wohnsituation können soziale Isolation und eine ablehnende Haltung durch das direkte soziale Umfeld sein. Viele alltägliche Handlungen werden nicht mehr durchgeführt. Die Betroffenen lehnen häufig, z.B. aus Scham, Hilfsangebote ab.
Die Fortbildung will den Blick für Verhaltensmuster, die zu dieser Situation geführt haben bzw. diese auch weiterhin aufrechterhalten, schärfen. Sie will aber auch auf mögliche Hintergründe und Ursachen verweisen. Gefahrenquellen und Risiken müssen eingeschätzt werden. Grenzen und Möglichkeiten der Hilfe für den Klienten erkannt und das eigen Verhältnis zu Ordnung und Sauberkeit reflektiert werden.

Schwerpunkte

- Definition von Verwahrlosung
- Symptome und Verhaltensmuster
- psychische, körperliche und lebensgeschichtliche Hintergründe und
Ursachen
- Motivierung des Betroffenen und Kooperation
- Probleme mit dem direkten sozialen Umfeld
- Möglichkeiten und Grenzen der Hilfe
- Reflexion des eigenen Verhältnisses zu Sauberkeit und Ordnung

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246/2017: “Das Recht auf Verwahrlosung“ - Spannungsfeld zwischen Fürsorgepflicht und Selbstbestimmung

Zielgruppe
Mitarbeitende in sozialen Einrichtungen und Diensten

Termine
10.07.2017

Uhrzeit
09.00 - 16.15 Uhr

Ort
Diakonische Akademie für
Fort- und Weiterbildung e.V.
im Haus der Diakonie
Paulsenstr. 55-56
12163 Berlin

ReferentInnen
Constanze Hall
Dipl.-Psychologin

Leitung
Katrin Sawatzky

Anmeldung
Nutzen Sie unser Angebot unter www.diakademie.de

Informationen
Tel.: 030 - 82097 117

Kursgebühren
90,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (DAFW)
65,00 Euro

Beschreibung
Gibt es ein Recht auf Verwahrlosung für psychisch kranke und behinderte Menschen? Diese Frage stellt sich in Zeiten, in denen eine umfangreiche gesellschaftliche Teilhabe und eine größtmögliche Selbständigkeit und Autonomie erklärte Zielsetzungen in der Betreuung sind.
Oder ist Verwahrlosung Ausdruck eines massiven Leidensdrucks und erheblicher Hilfebedürftigkeit der Betroffenen?
Eine Folge von Selbstvernachlässigung und Desorganisation der eigenen Wohnsituation können soziale Isolation und eine ablehnende Haltung durch das direkte soziale Umfeld sein. Viele alltägliche Handlungen werden nicht mehr durchgeführt. Die Betroffenen lehnen häufig, z.B. aus Scham, Hilfsangebote ab.
Die Fortbildung will den Blick für Verhaltensmuster, die zu dieser Situation geführt haben bzw. diese auch weiterhin aufrechterhalten, schärfen. Sie will aber auch auf mögliche Hintergründe und Ursachen verweisen. Gefahrenquellen und Risiken müssen eingeschätzt werden. Grenzen und Möglichkeiten der Hilfe für den Klienten erkannt und das eigen Verhältnis zu Ordnung und Sauberkeit reflektiert werden.

Schwerpunkte
- Definition von Verwahrlosung
- Symptome und Verhaltensmuster
- psychische, körperliche und lebensgeschichtliche Hintergründe und
Ursachen
- Motivierung des Betroffenen und Kooperation
- Probleme mit dem direkten sozialen Umfeld
- Möglichkeiten und Grenzen der Hilfe
- Reflexion des eigenen Verhältnisses zu Sauberkeit und Ordnung

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