Anmeldung

537/2017: Abwehr von Ersatzansprüchen bei Unfällen in stationären Einrichtungen

Zielgruppe
Leitungskräfte und Mitarbeitende in stationären Einrichtungen
Termine
05.12.2017
Uhrzeit
09.00 - 16.15 Uhr
Ort
Diakonische Akademie für Fort- und Weiterbildung e.V.
Bahnhofstr. 9
01468 Moritzburg

http://www.diakademie.de/kursorte.html

Leitung
Katrin Sawatzky
ReferentInnen
Axel Foerster
Rechtsanwalt
Kursgebühren
Kursgebühren
110,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (Diakademie)
80,00 Euro

Beschreibung

Statistiken zeigen, dass die Anzahl der Unfälle in stationären Einrichtungen seit Jahren kontinuierlich steigt – und mit ihr die Anzahl an gerichtlichen Streitigkeiten. Höhere Qualitätsanforderungen an Träger stationärer Einrichtungen, eine veränderte Regresspraxis der Kostenträger und eine sensibilisierte Öffentlichkeit stellen die Hauptursachen dar. Immerhin hat sich hierdurch in den letzten Jahren die Rechtsprechung präzisiert und vereinheitlicht, so dass heute genauer als noch vor ein paar Jahren definiert werden kann, wann ein Haftungsfall gegeben ist und wann nicht.
In dem Seminar sollen bekannte und weniger bekannte Unfälle nicht nur unter haftungsrechtlichen Gesichtspunkten betrachtet werden. Unfälle geschehen nicht einfach, sie sind Folge einer Verkettung unglücklich gelaufener – und damit prinzipiell beeinflussbarer – Ereignisse zuvor. Die Fragen nach einer Verantwortlichkeit kann daher nicht ohne Erörterung der Anforderungen an Träger und Mitarbeitende im Vorfeld eines Unfalls beantwortet werden.
Daher erschließt sich die Chance des Trägers, von einer haftungsrechtlichen Inanspruchnahme freigestellt zu werden, auch nur über diesen präventiven Weg. Denn unermüdlich stellt die Rechtsprechung fest, dass es nicht Aufgabe einer Einrichtung sei, für das allgemeine Lebensrisiko seiner Bewohner zu haften.
Schwerpunkt des Seminars wird folglich die Grenzziehung sein zwischen eigenverantwortlicher Selbstgefährdung und allgemeinem Lebensrisiko des Bewohners auf der einen Seite und fachlichem Versagen auf der anderen Seite.

Schwerpunkte

- Grundzüge des Vertragsrechts
- Pflichten stationärer Einrichtungen (Aufsicht, Prophylaxe)
- Haftpflichttatbestände und Übergang von Ansprüchen
- aktuelle Rechtsprechung zu den wichtigsten Unfallarten
- Umfang von Schadenersatzansprüchen, Durchsetzung und Abwehr
(außergerichtliche Schlichtung, gerichtliches Verfahren,
Vergleich)

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537/2017: Abwehr von Ersatzansprüchen bei Unfällen in stationären Einrichtungen

Zielgruppe
Leitungskräfte und Mitarbeitende in stationären Einrichtungen

Termine
05.12.2017

Uhrzeit
09.00 - 16.15 Uhr

Ort
Diakonische Akademie für Fort- und Weiterbildung e.V.
Bahnhofstr. 9
01468 Moritzburg

ReferentInnen
Axel Foerster
Rechtsanwalt

Leitung
Katrin Sawatzky

Anmeldung
Nutzen Sie unser Angebot unter www.diakademie.de

Informationen
Tel.: 035207 - 843 50

Kursgebühren
110,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (DAFW)
80,00 Euro

Beschreibung
Statistiken zeigen, dass die Anzahl der Unfälle in stationären Einrichtungen seit Jahren kontinuierlich steigt – und mit ihr die Anzahl an gerichtlichen Streitigkeiten. Höhere Qualitätsanforderungen an Träger stationärer Einrichtungen, eine veränderte Regresspraxis der Kostenträger und eine sensibilisierte Öffentlichkeit stellen die Hauptursachen dar. Immerhin hat sich hierdurch in den letzten Jahren die Rechtsprechung präzisiert und vereinheitlicht, so dass heute genauer als noch vor ein paar Jahren definiert werden kann, wann ein Haftungsfall gegeben ist und wann nicht.
In dem Seminar sollen bekannte und weniger bekannte Unfälle nicht nur unter haftungsrechtlichen Gesichtspunkten betrachtet werden. Unfälle geschehen nicht einfach, sie sind Folge einer Verkettung unglücklich gelaufener – und damit prinzipiell beeinflussbarer – Ereignisse zuvor. Die Fragen nach einer Verantwortlichkeit kann daher nicht ohne Erörterung der Anforderungen an Träger und Mitarbeitende im Vorfeld eines Unfalls beantwortet werden.
Daher erschließt sich die Chance des Trägers, von einer haftungsrechtlichen Inanspruchnahme freigestellt zu werden, auch nur über diesen präventiven Weg. Denn unermüdlich stellt die Rechtsprechung fest, dass es nicht Aufgabe einer Einrichtung sei, für das allgemeine Lebensrisiko seiner Bewohner zu haften.
Schwerpunkt des Seminars wird folglich die Grenzziehung sein zwischen eigenverantwortlicher Selbstgefährdung und allgemeinem Lebensrisiko des Bewohners auf der einen Seite und fachlichem Versagen auf der anderen Seite.

Schwerpunkte
- Grundzüge des Vertragsrechts
- Pflichten stationärer Einrichtungen (Aufsicht, Prophylaxe)
- Haftpflichttatbestände und Übergang von Ansprüchen
- aktuelle Rechtsprechung zu den wichtigsten Unfallarten
- Umfang von Schadenersatzansprüchen, Durchsetzung und Abwehr
(außergerichtliche Schlichtung, gerichtliches Verfahren,
Vergleich)

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