555/2026: Palliative Symptome erkennen und lindern - Atemnot, Rasselatmung und Schmerz
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Beschreibung
Am Ende des Lebens beginnt der Körper eines schwer erkrankten Menschen, sich Schritt für Schritt zurückzuziehen. Organe und lebenswichtige Funktionen arbeiten zunehmend langsamer, bis sie schließlich ihre Tätigkeit einstellen. Dieser Vorgang gehört zum natürlichen Verlauf des Sterbens und ist kein Ausdruck einer akuten medizinischen Krise.
Für Pflegende und Begleitende bedeutet diese Phase eine tiefgreifende Veränderung ihres Handelns. Der Fokus verschiebt sich weg von aktiven, kurativen Maßnahmen hin zu einer palliativen Haltung, die Linderung, Zuwendung und Würde in den Mittelpunkt stellt. Bestehende Routinen verlieren an Bedeutung und müssen neu an den individuellen Bedürfnissen des sterbenden Menschen ausgerichtet werden.
In diesem Prozess entstehen häufig Unsicherheit und innere Konflikte: Wie lässt sich erkennen, dass das Leben sich dem Ende zuneigt? Weshalb fällt es so schwer, das Sterben zuzulassen? Und ab welchem Zeitpunkt ist es richtig, nicht mehr einzugreifen, sondern den Menschen gehen zu lassen?
Diese Fortbildung möchte Fachpersonen darin unterstützen, sterbende Menschen respektvoll, einfühlsam und kompetent zu begleiten. Ziel ist es, Selbstbestimmung und Lebensqualität bis zuletzt zu wahren und ein würdevolles Abschiednehmen zu ermöglichen. Der Schwerpunkt liegt auf einer entlastenden Pflege, einer angemessenen Versorgung sowie einer bewussten und achtsamen Begleitung von Menschen in der letzten Phase ihres Lebens.
Schwerpunkte
- Unruhe, Angst, Panik
- Atemnot
- Rasselatmung
- Schmerztherapie
- Stressmanagement und Bewältigungsstrategien
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Registrierung beruflich Pflegender:
Wir werden bei der Registrierungsstelle für beruflich Pflegende für diesen Kurs Fortbildungspunkte beantragen.
Info und Anmeldung: www.regbp.de


