Anmeldung

726/2023: Online-Schulung: Ganzheitliche Schutzkonzepte nach § 37a SGB IX - Zum Schutz vor Gewalt bei Menschen mit geistiger Behinderung und psychischer Erkrankung

Zielgruppe
Leitungskräfte und beauftragte Mitarbeitende in den Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe
Termine
07.06.2023 - 08.06.2023
Uhrzeit
09:00 - 15 Uhr
Ort
online

Leitung / Organisation
Stefanie Wildenhain / Silke Beyer
ReferentInnen
Susanne Hasel, Heilerziehungspflegerin, Sexualpädagogin, Beraterin für Sexualität und Gewaltprävention
Uwe Roth, Journalist, Texter, Berater für verständliche Kommunikation und Barrierefreiheit in der Sprache
Kursgebühren
Kursgebühren
265,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (Diakademie)
190,00 Euro

Beschreibung

§ 37a SGB IX regelt, dass die Leistungserbringer geeignete Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt für Menschen mit Behinderungen und von Behinderung bedrohte Menschen, insbesondere für Frauen und Kinder mit Behinderung und von Behinderung bedrohte Frauen und Kinder treffen. Zu den geeigneten Maßnahmen gehören insbesondere die Entwicklung und Umsetzung eines auf die Einrichtung oder Dienstleistungen zugeschnittenen Gewaltschutzkonzepts.

Jeder Einrichtung bleibt es überlassen, Inhalt, Gestaltung und Umsetzung selbst festzulegen.
Oft tun sich Beauftragte mit dieser Aufgabe jedoch schwer.
Sie kopieren in ihrer Not bestehende Schutzkonzepte aus dem Internet.
Diese sind in komplexer Fachsprache verfasst.
Die Vorlage wird notdürftig an die Einrichtung angepasst.
Diese verschwindet in der Schublade und ist wegen mangelnder Tauglichkeit für den Alltag bald vergessen.
Die Aufgabe gilt damit als erledigt. Aber der Schutzauftrag ist nicht erfüllt!
Ein ganzheitliches Konzept bringt dagegen einen höheren Schutz der Bewohnerschaft und des Fachpersonals.
Und es sichert die Einrichtung gegenüber Familien-Angehörigen, der Justiz und der Öffentlichkeit (Medien) ab. Das trifft insbesondere zu, wenn es zu einem Vorfall gekommen ist.

Lernergebnisse:
Die Teilnehmenden kennen die inhaltlichen Bausteine eines Schutzkonzeptes und können sie verschriftlichen.
Sie sind in der Lage, Grenzverletzungen und (sexuelle) Gewalt frühzeitig zu erkennen und (entsprechend dem Handlungsleitfaden des Gewaltschutzkonzeptes) zu handeln.

Schwerpunkte

• Kennenlernen der Bausteine eines ganzheitlichen Schutzkonzeptes
• Inhalte eines Handlungsleitfadens
• Mitwirkung von Fachpersonal, Bewohnerschaft und Beschäftigten
• Übungen für das fortlaufende Training von Verhaltensweisen zur Integrierung im Alltag
• Regelwerke in Einfacher Sprache für Schutzkonzepte im Wohn- und Werkstattbereich
• Textverfassung in Einfacher Sprache
• Unterscheidung zwischen Leichter und Einfacher Sprache und Vorgaben des Gesetzgebers

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726/2023: Online-Schulung: Ganzheitliche Schutzkonzepte nach § 37a SGB IX - Zum Schutz vor Gewalt bei Menschen mit geistiger Behinderung und psychischer Erkrankung

Zielgruppe
Leitungskräfte und beauftragte Mitarbeitende in den Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe

Termine
07.06.2023 - 08.06.2023

Uhrzeit
09:00 - 15 Uhr

Ort
online

ReferentInnen
Susanne Hasel, Heilerziehungspflegerin, Sexualpädagogin, Beraterin für Sexualität und Gewaltprävention
Uwe Roth, Journalist, Texter, Berater für verständliche Kommunikation und Barrierefreiheit in der Sprache

Leitung /Organisation
Stefanie Wildenhain / Silke Beyer

Anmeldung
Nutzen Sie unser Angebot unter www.diakademie.de

Informationen
Tel.: 035207 - 843 50

Kursgebühren
265,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (DAFW)
190,00 Euro

Beschreibung
§ 37a SGB IX regelt, dass die Leistungserbringer geeignete Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt für Menschen mit Behinderungen und von Behinderung bedrohte Menschen, insbesondere für Frauen und Kinder mit Behinderung und von Behinderung bedrohte Frauen und Kinder treffen. Zu den geeigneten Maßnahmen gehören insbesondere die Entwicklung und Umsetzung eines auf die Einrichtung oder Dienstleistungen zugeschnittenen Gewaltschutzkonzepts.

Jeder Einrichtung bleibt es überlassen, Inhalt, Gestaltung und Umsetzung selbst festzulegen.
Oft tun sich Beauftragte mit dieser Aufgabe jedoch schwer.
Sie kopieren in ihrer Not bestehende Schutzkonzepte aus dem Internet.
Diese sind in komplexer Fachsprache verfasst.
Die Vorlage wird notdürftig an die Einrichtung angepasst.
Diese verschwindet in der Schublade und ist wegen mangelnder Tauglichkeit für den Alltag bald vergessen.
Die Aufgabe gilt damit als erledigt. Aber der Schutzauftrag ist nicht erfüllt!
Ein ganzheitliches Konzept bringt dagegen einen höheren Schutz der Bewohnerschaft und des Fachpersonals.
Und es sichert die Einrichtung gegenüber Familien-Angehörigen, der Justiz und der Öffentlichkeit (Medien) ab. Das trifft insbesondere zu, wenn es zu einem Vorfall gekommen ist.

Lernergebnisse:
Die Teilnehmenden kennen die inhaltlichen Bausteine eines Schutzkonzeptes und können sie verschriftlichen.
Sie sind in der Lage, Grenzverletzungen und (sexuelle) Gewalt frühzeitig zu erkennen und (entsprechend dem Handlungsleitfaden des Gewaltschutzkonzeptes) zu handeln.

Schwerpunkte
• Kennenlernen der Bausteine eines ganzheitlichen Schutzkonzeptes
• Inhalte eines Handlungsleitfadens
• Mitwirkung von Fachpersonal, Bewohnerschaft und Beschäftigten
• Übungen für das fortlaufende Training von Verhaltensweisen zur Integrierung im Alltag
• Regelwerke in Einfacher Sprache für Schutzkonzepte im Wohn- und Werkstattbereich
• Textverfassung in Einfacher Sprache
• Unterscheidung zwischen Leichter und Einfacher Sprache und Vorgaben des Gesetzgebers

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