568/2026: NEU: HOFFNUNG – LIEBE – GLAUBE, die Drei - in der Betreuung von schwerkranken Menschen Teil 1: HOFFNUNG
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Beschreibung
HOFFNUNG
Menschen in helfenden Berufen hoffen und werden mit den Hoffnungen der ihnen Anvertrauten konfrontiert. Die Beziehungen zwischen Hilfsbedürftigen und Helfern müssen insbesondere bei schweren oder fortschreitenden und zum Lebensende führenden Erkrankungen den Spannungsbogen zwischen Hoffnung und Verzweiflung zwischen Lebenswillen und Sterbewunsch, zwischen Zuversicht für ein möglichst langes und beschwerdearmes Leben und Zuversicht für ein gutes Sterben aushalten. Wie kann dies gelingen? Welche Hoffnungen haben unsere Patienten? Welche Bedeutung messen sie ihren Hoffnungen zu und wie können wir ihnen helfen, Hoffnungen und Lebensrealität zum miteinander Schwingen zu bringen? Was können wir tun, dass Hoffnung Platz hat in unseren Lebensrealitäten? Und was hoffen wir: für unsere Tätigkeit, für die Rahmenbedingungen in helfenden Berufen, für unser Leben?
LIEBE zum Menschen ist Grundlage helfender Beziehungen. Wie viel Nähe und Distanz braucht es, ohne zu überfordern? Und wie kann Beziehungsarbeit Resilienz bei Patient:innen und Helfenden fördern?
GLAUBE und Vertrauen geben Orientierung, besonders in Krankheit. Was glauben Menschen angesichts schwerer Erkrankung? Kann GLAUBE Kraftquelle sein – und wie gehen wir damit um, wenn Vertrauen oder GLAUBE verloren gehen?
Entwickelt wurde eine dreiteilige Seminarreihe für Menschen in helfenden Berufen, die sich aus verschiedenen Perspektiven den Begriffen HOFFNUNG, LIEBE und GLAUBE in ihrem persönlichen und beruflichen Kontext nähern. Neben Wissensvermittlung aus den Bereichen Medizin und Pflege, Psychologie und Theologie werden die Teilnehmenden zu Selbstreflexion über diese Themen und den interaktiven Austausch angeregt.
Neben Vorträgen und dem Erfahrungsaustausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Plenum und in Kleingruppen werden Möglichkeiten zur individuellen Betrachtung und Auseinandersetzung mit den im Seminar vermittelten Anregung geboten.
Schwerpunkte
- Betrachtung des Spannungsbogens zwischen Hoffnung und Verzweiflung
- Einbeziehung von Hoffnung in die Lebensrealität
- Quellen der Hoffnung im eigenen Leben
- Hoffnung als resilienzförderndes Element im Umgang mit schwerkranken Menschen
Bemerkungen
Die Einzelseminare bilden jeweils einen inhaltlichen Schwerpunkt ab. Sie zeigen und reflektieren Zusammenhänge zwischen den drei Themen, müssen aber für den Erkenntnisgewinn nicht zwangsläufig komplett absolviert werden. Für den vertiefenden Austausch ist jedoch die komplette Teilnahme vorteilhaft. Teil 1 widmet sich dem Thema „HOFFNUNG“, die beiden weiteren Seminare sind für das Jahr 2027 geplant.
Im Rahmen der Vortragsreihe ist ein gemeinsamer Austausch während der Pausen vorgesehen. In den Kaffeepausen stehen Getränke kostenfrei zur Verfügung; die Kosten für Abendbrot und Mittagessen sind separat zu entrichten.


