Anmeldung

654/2022: Hochkonflikthafte Trennungssituationen und Kinderschutz

Zielgruppe
Fachkräfte in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Kindertagesstätten
Termine
16.06.2022 - 17.06.2022
Uhrzeit
09:00-16:15 Uhr
Ort
Diakonische Akademie
für Fort- und Weiterbildung e.V.
Bahnhofstr. 9
01468 Moritzburg

http://www.diakademie.de/kursorte.html

Leitung / Organisation
Claudia Siegel / Karin Friedrich
ReferentInnen
Olaf Schulz
Dipl. Soz.päd., Mediator(BM®),
System. Familientherapeut (SG)
Kursgebühren
Kursgebühren
360,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (Diakademie)
290,00 Euro

Beschreibung

In vielen sozialpädagogischen und therapeutischen Arbeitsfeldern, in Kitas und auch im Gesundheitsbereich sind die Fachkräfte konfrontiert mit der Begleitung von Familien, in den sich die Eltern in einem oft jahrelangen hochstrittigen Trennungskonflikt befinden. Bei der Begleitung der Eltern kommen Fachkräfte nachvollziehbar immer wieder an die Grenzen ihrer fachlichen Möglichkeiten. Zudem kann die Situation der Kinder immer wieder auch das Belastungsniveau einer Kindeswohlgefährdung erreichen.
Das Verständnis der komplexen Dynamik von Hochkonflikthaftigkeit (HC) der Eltern, der Wirkungen dessen auf Fachkräfteebene und die Spezifika der Einschätzung von Kindeswohlgefährdungen in diesem Zusammenhang ist die Voraussetzung für Fachkräfte jeweils in ihrem Arbeitsfeld die Familien adäquat zu begleiten. Zudem ergeben sich aus dieser Kenntnis auch sinnvolle Arbeitsansätze und methodische Besonderheiten, die die Handlungsfähigkeit der Fachkräfte sichern und erweitern können.

Lernergebnisse:
Die Teilnehmenden kennen die Besonderheiten der Dynamik, Muster und Wirkungen von Hochkonflikthaftigkeit zwischen Eltern nach einer Trennung und können sie für Fälle in ihrem Arbeitsfeld reflektieren. Sie erweitern ihre methodischen Fähigkeiten im Umgang mit den Eltern und können die Möglichkeiten eines Zusammenwirkens unterschiedlicher Fachkräfte im Fall gezielter nutzen. Die Teilnehmenden kennen die Spezifika der Belastungen für betroffene Kinder, können die Belastungsaspekte in den Fällen ihres Arbeitsfeldes differenzierter erkennen und beschreiben und daraus realistische Möglichkeiten für eine Entlastung der Kinder ableiten (Schutzplan). Die Teilnehmenden fühlen sich sicherer und handlungsfähiger in der Begleitung der Eltern und Kinder und sind zudem besser in der Lage, das konstruktive Zusammenwirken von Fachkräften im Fall aktiv mit zu gestalten.

Schwerpunkte

- Muster, Dynamik und Wirkungen hochkonflikthafter Trennungssituationen (HC) zwischen Eltern
- Methodische Besonderheiten bei der Begleitung der Eltern
- Möglichkeiten des konstruktiven Zusammenwirkens der Fachkräfte
- Auswirkungen der HC-Situation auf das Befinden und die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen
- Erkennen und differenzierte Beschreibung von Verdachtsfällen auf Kindeswohlgefährdung bei HC
- Möglichkeiten der Entlastung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen

Bemerkungen

Gern können Sie eigene Fälle aus ihrem jeweiligen Arbeitfeld in die Fortbildung einbringen.

Zurück

654/2022: Hochkonflikthafte Trennungssituationen und Kinderschutz

Zielgruppe
Fachkräfte in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Kindertagesstätten

Termine
16.06.2022 - 17.06.2022

Uhrzeit
09:00-16:15 Uhr

Ort
Diakonische Akademie
für Fort- und Weiterbildung e.V.
Bahnhofstr. 9
01468 Moritzburg

ReferentInnen
Olaf Schulz
Dipl. Soz.päd., Mediator(BM®),
System. Familientherapeut (SG)

Leitung /Organisation
Claudia Siegel / Karin Friedrich

Anmeldung
Nutzen Sie unser Angebot unter www.diakademie.de

Informationen
Tel.: 035207 - 843 50

Kursgebühren
360,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (DAFW)
290,00 Euro

Beschreibung
In vielen sozialpädagogischen und therapeutischen Arbeitsfeldern, in Kitas und auch im Gesundheitsbereich sind die Fachkräfte konfrontiert mit der Begleitung von Familien, in den sich die Eltern in einem oft jahrelangen hochstrittigen Trennungskonflikt befinden. Bei der Begleitung der Eltern kommen Fachkräfte nachvollziehbar immer wieder an die Grenzen ihrer fachlichen Möglichkeiten. Zudem kann die Situation der Kinder immer wieder auch das Belastungsniveau einer Kindeswohlgefährdung erreichen.
Das Verständnis der komplexen Dynamik von Hochkonflikthaftigkeit (HC) der Eltern, der Wirkungen dessen auf Fachkräfteebene und die Spezifika der Einschätzung von Kindeswohlgefährdungen in diesem Zusammenhang ist die Voraussetzung für Fachkräfte jeweils in ihrem Arbeitsfeld die Familien adäquat zu begleiten. Zudem ergeben sich aus dieser Kenntnis auch sinnvolle Arbeitsansätze und methodische Besonderheiten, die die Handlungsfähigkeit der Fachkräfte sichern und erweitern können.

Lernergebnisse:
Die Teilnehmenden kennen die Besonderheiten der Dynamik, Muster und Wirkungen von Hochkonflikthaftigkeit zwischen Eltern nach einer Trennung und können sie für Fälle in ihrem Arbeitsfeld reflektieren. Sie erweitern ihre methodischen Fähigkeiten im Umgang mit den Eltern und können die Möglichkeiten eines Zusammenwirkens unterschiedlicher Fachkräfte im Fall gezielter nutzen. Die Teilnehmenden kennen die Spezifika der Belastungen für betroffene Kinder, können die Belastungsaspekte in den Fällen ihres Arbeitsfeldes differenzierter erkennen und beschreiben und daraus realistische Möglichkeiten für eine Entlastung der Kinder ableiten (Schutzplan). Die Teilnehmenden fühlen sich sicherer und handlungsfähiger in der Begleitung der Eltern und Kinder und sind zudem besser in der Lage, das konstruktive Zusammenwirken von Fachkräften im Fall aktiv mit zu gestalten.

Schwerpunkte
- Muster, Dynamik und Wirkungen hochkonflikthafter Trennungssituationen (HC) zwischen Eltern
- Methodische Besonderheiten bei der Begleitung der Eltern
- Möglichkeiten des konstruktiven Zusammenwirkens der Fachkräfte
- Auswirkungen der HC-Situation auf das Befinden und die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen
- Erkennen und differenzierte Beschreibung von Verdachtsfällen auf Kindeswohlgefährdung bei HC
- Möglichkeiten der Entlastung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen

Bemerkungen
Gern können Sie eigene Fälle aus ihrem jeweiligen Arbeitfeld in die Fortbildung einbringen.

Zurück