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045/2024: Das Krabbenkörbchen - Warum KlientInnen an ihren destruktiven Mustern festhalten

Zielgruppe
Mitarbeitende in sozialen Einrichtungen und Interessierte

Termine
19.03.2024

Uhrzeit
09:00 - 16:15 Uhr

Ort
Berufsbildungswerk Leipzig
Tagungsräume Grimmaische Str. 10
Zugang über Universitätsstraße 2
04109 Leipzig

ReferentInnen
Veronika Müßig, Dipl.-Psychologin

Leitung /Organisation
Andreas Görlitz / Birgit Willsch

Anmeldung
Nutzen Sie unser Angebot unter www.diakademie.de

Informationen
Tel.: 035207 - 843 50

Kursgebühren
195,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (DAFW)
150,00 Euro

Beschreibung
Die Krabbenkorb-Metapher besagt, dass Krabben, die in einem Korb gefangen sind, sich gegenseitig aktiv an der Flucht in die Freiheit hindern.
Ähnlich ist es mit manchen KlientInnen: Unsere Klientin/unser Klient ist auf gutem Wege, hat verstanden, was sie/er ändern muss, um die eigene Lage zu verbessern, aber der wirkliche Schritt zur Veränderung passiert nicht, weil das Umfeld die positive Veränderung torpediert oder mit Kontaktabbruch droht. In manchen Fällen ist das Umfeld sogar eine Bedrohung für Leib und Leben der Klientin/des Klienten. Ob im Suchtbereich, in der Kinder- und Jugendhilfe oder in der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen finden wir KlientInnen, die in ihrem hochdestruktiven Umfeld und damit in dem destruktiven Verhalten gefangen sind.
Abgesehen davon, dass diese Settings auch für uns in helfenden Berufen emotional belastend sind, stellt sich die Frage: Wie können wir unter solchen Bedingungen effektiv wirksam werden, wenn für den anderen der Beziehungserhalt wichtiger ist als das eigene Wohlergehen?

Schwerpunkte
- Umgang mit Neid und Missgunst lehren
- Zu einer gesunden Abgrenzung ermutigen
- Selbstsabotage minimieren
- Auswege aus der Beratungszwickmühle
- Die eigene Involviertheit hinter sich lassen

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