Aktuelles

Seenotrettung ist ein Gebot der Nächstenliebe - Einladung Filmabend

Der Film des Dresdner Regisseurs Markus Weinberg läuft am 24.09.2019, 19 Uhr im KINOPOLIS Freiberg

„Seenotrettung ist für uns als Christen ein Gebot der Nächstenliebe. Zu unserer christlichen Haltung gehört es, Menschenleben zu retten – dieses Recht ist nicht verhandelbar“, so Dietrich Bauer, Chef der Diakonie Sachsen. Um zu diesem wichtigen Thema ins Gespräch zu kommen, zeigt das KINOPOLIS Freiberg (Chemnitzer Straße 133) am 24. September 2019, 19 Uhr in Zusammenarbeit mit der Diakonie Sachsen den Film „Die Mission der Lifeline“ des Dresdner Regisseurs Markus Weinberg.

Zwei Jahre hat Weinberg den Dresdner Seenotrettungsverein MISSION LIFELINE mit der Kamera begleitet. Von den Gründungstagen, der Suche nach einem Schiff, bis auf See vor die libysche Küste, mit dem Ziel Flüchtlinge vor dem Ertrinken zu retten. In ihrer Heimatstadt Dresden musste die Crew der MISSION LIFELINE für diese Idee nicht nur Ermittlungen und Prozesse aushalten. Auch auf See, bei dem Versuch Leben zu retten, entwickelte sich ihr Vorhaben zunehmend zu einem Kampf um die europäische Idee.
Im Anschluss an die Filmvorführung findet eine Diskussion mit Regisseur Markus Weinberg, Axel Steier – Gründer und Sprecher von MISSION LIFELINE, Diakonie-Chef Dietrich Bauer und Rahma Rohleder, Migrationsberaterin beim Diakonischen Beratungszentrum Vogtland, statt.

Die Kirchen und Wohlfahrtsverbände setzen sich seit langem für eine menschenrechtsbasierte, solidarische Flüchtlingspolitik ein. „Wir brauchen eine europäische Lösung. Es ist inakzeptabel, wenn bei jeder Rettung von Geflüchteten über eine Verteilung innerhalb der EU ständig neu verhandelt werden muss bzw. wenn sich nur wenige Staaten für eine Aufnahme bereit erklären. Wir widersprechen, wenn private Rettungsorganisationen kriminalisiert sowie Rettungsschiffe beschlagnahmt werden und ein Einlaufen in europäische Häfen verboten wird. Es kann aus unserer Sicht nicht hingenommen werden, dass die Not der geflüchteten Menschen für eine populistische Politik missbraucht wird“, macht Dietrich Bauer die Position der Diakonie Sachsen klar.

Ticketpreis: 6,30 Euro/erm. 5,30 Euro (Schüler/Kinder/Schwerbeschädigte)
Trailer zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=O7w83ShLORQ


Neue AGB ab 01.08.2019

Die Diakademie hat ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen überarbeitet, die für alle Anmeldungen ab 01.08.2019 gelten. Für bereits erfolgte Kursanmeldungen und Anmeldungen bis 31.07.2019 gelten die AGB mit Stand vom 01.08.2016.

Die Änderungen betreffen zum Einen die Rücktrittsbedingungen für angemeldete Kurse und zum Anderen die Information über die Verwendung personenbezogener Daten im Rahmen der Anmeldung, Kursorganisation, -durchführung und -abrechnung gemäß den Regelungen des Kirchengesetzes über den Datenschutz der Evangelischen Kirche in Deutschland (DSG-EKD).


Neues Verfahren für Qualitätsprüfungen in der Pflege

Ab Herbst 2019 startet ein neues Verfahren für Qualitätsprüfungen in der Pflege.

Ein Baustein wird die Beurteilung der Ergebnisqualität sein. Die Einrichtungen erfassen regelmäßig den pflegerischen Zustand ihrer Bewohner anhand von Indikatoren.

Die Diakademie bietet in Brandenburg dazu zweitägige Fortbildungen an. Ziel ist es, die Teilnehmenden zu befähigen, das neue Prüfverfahren in ihren Einrichtungen erfolgreich umzusetzen.

Die Fortbildung findet in Kooperation mit der Qualitätsgemeinschaft Pflege (QgP) der LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege im Land Brandenburg statt.

Sie können sich beispielsweise zu folgenden Terminen anmelden:

 

19.-20.08.2019 in Burg/Spreewald

Einführung des indikatorengestützten Verfahrens zur Qualitätsprüfung und -darstellung für Multiplikator*innen in stationären Pflegeeinrichtungen

12.-13.08.2019 in Frankfurt/Oder

Einführung des indikatorengestützten Verfahrens zur Qualitätsprüfung und -darstellung für Multiplikator*innen in stationären Pflegeeinrichtungen

13.-14.06.2019 in Jüterborg

Einführung des indikatorengestützten Verfahrens zur Qualitätsprüfung und -darstellung für Multiplikator*innen in stationären Pflegeeinrichtungen

 

Auch in Sachsen werden wir diese Fortbildungen anbieten. Hier sind wir derzeit in der Planung. Voraussichtlich ab 05/2019 finden Sie die Termine für  Sachsen online.


Kostenfreies Schulungsangebot zur Entwicklung von Stadtteilspaziergängen im Rahmen der Gesundheitsförderung - ein Angebot der Stadt Dresden

Heute mal ein Hinweis zu einem Projekt der Landeshaupststadt Dresden, welches wir unterstützenswert finden.

Das Projekt „Bewegung im Stadtteil“, welches gemeinsam mit und für Bürger*innen entwickelt wurde, erfreut sich größter Beliebtheit und einer stetig wachsenden Nachfrage. Daher hat sich die Landeshauptstadt Dresden entschlossen, eine „Multiplikatorenschulung zur Bewegungsförderung im Alter“** zu entwickeln und diese im Rahmen der Pilotphase kostenfrei anzubieten.

Vermittelt werden theoretische und praktische Aspekte, um

1. in einem partizipativen Verfahren mit Senior*innen einen Rundgang durch die Kommune bzw. einen spezifischen Stadtteil zu entwickeln und

2. eine dazugehörige Broschüre zu erstellen, welche den Rundgang in der Kommune beschreibt und durch eine breite Bevölkerung nachgenutzt werden kann.

Die dreitägige Schulung wird in Dresden im folgenden Zeitraum stattfinden:
- Beginn: 3. Juni, ca. 13 Uhr; Ende: 5. Juni 2019, bis ca. 12 Uhr


Wichtige Hinweise:

  • Im Rahmen der Pilotphase werden sowohl die Schulung, die dazugehörigen Materialien als auch die daraus folgenden Aktivitäten der Schulungsteilnehmenden evaluiert, um Anpassungen für das Schulungskonzept abzuleiten. Interessenten sollten daher ernsthaft das Ziel verfolgen, innerhalb der folgenden zwölf Monate nach der Schulung einen entsprechenden Rundgang in der eigenen Kommune zu entwickeln. Dabei können die Druckkosten für die dazugehörige Broschüre (500 Stück) übernommen werden, sofern die Entwicklung nach Vorgaben des Projektes erfolgt.
  • Teilnahmeberechtigt sind Mitarbeiter*innen aus Kommunen und Landkreisen sowie Personen, welche regelmäßigen Umgang mit Senior*innen pflegen. Dabei ist wichtig, dass der kommunale Rückhalt zur Entwicklung eines Rundganges gegeben ist, um die Entwicklung, die Verbreitung und ggf. den Nach-druck der Broschüre gewährleisten zu können.
  • Sie erhalten die kompletten Schulungsunterlagen, um das Projekt selbstständig in der eigenen Kom-mune durchführen zu können. Bei Fragen zur Umsetzung stehen die Dresdner Kolleginnen auch nach der Schulung zur Verfügung.
  • Zudem sollten Sie bereit sein, an der begleitenden Evaluation teilzunehmen. Hierbei wird es kurze Be-fragungen während der Veranstaltung sowie zu weiteren Zeitpunkten innerhalb der darauffolgenden zwölf Monate geben.
  • Insgesamt können 15 Personen an der Schulung teilnehmen. Anmeldungen und Interessensbekundun-gen werden in der Reihenfolge des Eintreffens berücksichtigt.

Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Die Reise- und Übernachtungskosten sind selbst zu tragen.
Hintergründe zum Projekt sowie Beispiele für entsprechende Broschüren, die bereits in Dresden entwickelt wurden, finden Sie online unter www.dresden.de/who unter dem Reiter „Bewegung im Stadtteil“.

Bei Interesse an der Teilnahme bzw. bei Fragen wenden sie sich bitte an Dr. Peggy Looks (plooks@dresden.de; 0351 488 5352) oder an Freya Trautmann (ftrautmann@dresden.de; 0351 488 5353).


Palliative Care jetzt auch in Moritzburg

Ab dem 13.05.2019 bieten wir in 4 Modulen die Weiterbildung „Palliative Care“ in Moritzburg an. Die Weiterbildung ist geeignet für Fachkräfte in der Alten- und Krankenpflege, Mitarbeitende in weiteren Gesundheitsfachberufen:

Palliative Care ist ein ganzheitliches Konzept für die Betreuung, Pflege und Begleitung unheilbar kranker Menschen in der letzten Lebensphase.
Im Vordergrund steht der Erhalt der Lebensqualität Betroffener bis zuletzt. Angehörige oder Nahestehende werden in die Begleitung der schwerkranken Menschen aktiv eingebunden, beraten und unterstützt.