206/2011: Workshop Antiziganismus überwinden
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Beschreibung
Seit der ersten Einwanderung von Sinti nach Deutschland im Mittelalter mussten die Angehörigen dieser Minderheit für die Personifizierung von Stereotypen herhalten. Den sogenannten „Zigeunern“ wurde das Unstete, Unzuverlässige, Undisziplinierte und nicht Zivilisierte zugeschrieben und sie galten als unintegrierbar und bedrohlich. Mit dem Workshop sollen die in der Wahrnehmung und in der Kommunikation auch heute noch versteckten Vorurteile bewusst gemacht werden, um einen respektvoller Dialog und die Aushandlung von Kompromissen zu ermöglichen.Der einführende Vortrag wird über Stereotypen des Antiziganismus und deren historische und politische Bedeutung informieren. Mit Film, Video und angeleiteten Diskussionsgruppen soll im Anschluss zur Thematik sensibilisiert und Diskriminierungsprozesse deutlich gemacht werden. Dabei geht es nicht um die Verurteilung von vorurteilsbehaftetem Denken, sondern um eine Auseinandersetzung mit der Entstehungsgeschichte von Stereotypen des Antiziganismus und der Überwindung von antiziganistischen Wahrnehmungsstrukturen.
Schwerpunkte
- Entstehungsgeschichte von Stereotypen des Antiziganismus
- Die historische und politische Bedeutung von Stereotypen
- Informationen zum historischen und politischen Kontext
des Verhältnisses zwischen Sinti, Roma und Deutschen
- Strategien zur Überwindung von Diskriminierung
Bemerkungen
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Die Veranstaltung ist zur Anerkennung gemäß Berliner
Bildungsurlaubsgesetz (BiUrlG) beantragt.
Informationen zum Berliner Bildungsurlaubsgesetz unter:
www.berlin.de/sen/arbeit/bildungsurlaub/


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