Diakonische Akademie
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Losung des Tages

10.2.2012 Freitag

Es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen.
Jesaja 11,1

/Christus spricht:/ Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
Johannes 15,5

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(pdf - 1,9 MB; Stand: 01.11.11)

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292/2010: „Sterben hat seine Zeit“ – hat Sterben seine Zeit? Ethische Herausforderungen im Umgang mit Leben und Sterben in Altenpflegeheimen

Zielgruppe
Mitarbeitende und Leitungsverantwortliche in Altenpflegeheimen und in der Altenhilfe

Termine
27.10.2010 - 28.10.2010

Uhrzeit
09.00 – 16.15 Uhr

Ort
Diakonische Akademie für Fort- und Weiterbildung e.V.
Bahnhofstr. 9
01468 Moritzburg

ReferentInnen
Prof. Dr. Ulf Liedke, EHS Dresden,
Hans-Christoph Postler, Diakon und Heimleiter,

Leitung
Michael Zimmermann

Anmeldung
Nutzen Sie unser Angebot unter www.diakademie.de

Informationen
Tel.: 035207 84350
Karin Friedrich

Kursgebühren
120,00 Euro

Kursgebühren für Mitglieder (DAFW)
60,00 Euro

Bemerkungen zu den Kosten
abweichend von den AGBs der Diakonischen Akademie gilt der Mitgliederpreis bei diesem Kurs für Mitglieder des DW Sachsen

Beschreibung
Mitarbeitende und Leitungsverantwortliche in Altenpflegeheimen werden mit dem Thema „Sterben und Tod“ regelmäßig konfrontiert. Abgesehen von der Begleitung Sterbender und den Gesprächen mit ihren Angehörigen gibt es dabei immer wieder Situationen, in denen sich grundsätzliche ethische Fragen zu „Sterben und Tod“ stellen. Dazu gehören beispielsweise Fragen nach den Grenzen und der Sinnhaftigkeit medizinischer Behandlungspflege. Der Umgang mit einer Patientenverfügung und dem in ihr bekundeten Willen kann solche Fragen aufwerfen. Der deutlich ausgesprochene Sterbewunsch kann eine Herausforderung darstellen. Erst recht, wenn mit ihm die Bitte um Sterbehilfe verbunden wird. In solchen Situationen stellt sich sowohl Mitarbeitenden als auch Leitungsverantwortlichen immer wieder die Frage, was ‚an der Zeit ist‘ und welche Verantwortung sie dabei haben.
„Sterben hat seine Zeit“, heißt es im biblischen Buch des Predigers. Aber hat das Sterben angesichts der medizinischen Möglichkeiten und der rechtlichen Normierungen überhaupt noch seine Zeit? Wann ist die richtige Zeit – für das Leben und für das Sterben?
Die Fortbildung greift ethische Fragen und Herausforderungen im Zusammenhang von Sterben und Tod auf. In ihre Bearbeitung und Diskussion werden durchgängig auch Überzeugungen des christlichen Glaubens einbezogen. Möglichkeiten der Entscheidungsfindung werden gesucht und besprochen. Die persönliche Haltung soll bewusster und die eigene ethische Urteilsfähigkeit soll gestärkt werden.

Schwerpunkte
- Sterben und Tod in theologischer und sozialwissenschaftlicher Perspektive
- Ethische Herausforderungen im Zusammenhang von Sterben und Tod
in der professionellen Praxis des Altenpflegeheims
- Ethische Fallbesprechungen
- Patientenverfügung und Patientenwille
- Passive Sterbehilfe
- Aktive Sterbehilfe und assistierter Suizid
- Sterbebegleitung

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