215/2010: „So weh tut es doch gar nicht“ – Umgang mit Schmerz in der Altenpflege
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Beschreibung
Im Alter gehören Schmerzen einfach dazu. Oder doch nicht?
Der Umgang mit schmerzgeplagten Klienten gehört für viele Pflegekräfte zum Alltag. Studien zeigen, dass Schmerzen nicht immer also solche eingeschätzt werden. Dies liegt zum einen an der Tatsache, dass Schmerz stets subjektiv ist, zum Anderen ist der Umgang mit der Thematik auch stark von der Biographie sowie der Sozialisation jedes Einzelnen abhängig. Dies ist in der Altenpflege, besonders im gerontopsychiatrischen Sektor, bedeutsam. Dass Pflege als Profession einen erheblichen Anteil an der Bewältigung von Schmerzen haben kann, ist unbestritten.
In diesem Seminar geht es darum, die Schwierigkeiten im Umgang mit Schmerzen in der geriatrischen Pflege aufzuzeigen und den Wert pflegerischer Arbeit bezüglich der Schmerzbewältigung zu verdeutlichen. Dazu ist es erforderlich, die eigene Einstellung zur Thematik zu reflektieren und gegebenenfalls pflegerische Verhaltensweisen zu hinterfragen. Möglichkeiten der Schmerzeinschätzung und der Schmerztherapie werden erläutert und bezugnehmend auf Erfahrungen der Teilnehmer diskutiert.
Schwerpunkte
- Schmerz – eine subjektive Empfindung
- Physiologie des Schmerzes
- Jungs weinen nicht – biografische Aspekte im Umgang mit Schmerz
- Umgang mit Schmerz in der Altenpflege
- Der pflegerische Beitrag zur Schmerzbewältigung
- Schmerzen erkennen und einschätzen
- Methoden moderner Schmerztherapie
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Registrierung beruflich Pflegender:
Für die Teilnahme erhalten Sie 8 Fortbildungspunkte.
Bemerkungen
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Diese Fort-/Weiterbildung für Pflegefachkräfte ist von der
Registrierungsstelle für beruflich Pflegende anerkannt.
Info und Anmeldung: www.regbp.de


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