575/2010: Depression: Diagnostik und Therapie
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Beschreibung
Die Depression ist eine Erkrankung, die stark im Zunehmen begriffen ist und von der WHO wird prognostiziert, dass sie in 20 Jahren in den hoch entwickelten Ländern an zweiter Stelle aller Erkrankungen stehen wird. 5 % der Bevölkerung leiden an Depressionen, die in rezidivierender Form, auch gekoppelt mit manischen Zuständen, auftreten können. Daneben gibt es, wesentlich durch Umweltkonflikte bedingt, neurotische Depressionen, die zeigen, dass es immer ein Ursachenbündel für Depressionskrankungen zwischen biologisch-genetischen und psycho-sozialen Faktoren gibt.
Im Vordergrund der Diagnostik steht, parallel auftretende körperliche Beschwerden abzugrenzen, die Verläufe von Depressionserkrankungen exakt zu erfassen, Patienten gezielt zu befähigen, mit Depressionszuständen umgehen zu können.
Die auch im Zunehmen begriffenen Altersdepressionen, gelegentlich mit Wahnvorstellungen gekoppelt, auch Symptome von Gedächtnisstörungeen zeigend, die dann demenzartig erscheinen, bedürfen weiterer intensiver Erfassung und Behandlung. Die Vielzahl vorhandener Antidepressiva muss gezielt nach Symptomen und Verläufen eingesetzt, Medikamente zur Prophylaxe erneuter depressiver Phasen richtig ausgewählt und in der Ergänzung mit Psychotherapieformen zu einem Gesamttherapiekomplex geführt werden.
Schwerpunkte
- Biopsychosoziales Gesamtkonzept der Depressionsentstehung
- Verlaufsform der Depression
- Kernsymptome und Begleitsymptome depressiver Erkrankungen
- Depressionen nach Alter und Geschlecht
- Strategien der Pharmakotherapie bei Depressionen
- Psychotherapieformen und Behandlungsstrategien depressiver Erkrankungen


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