204/2011: Biografiearbeit in der Altenhilfe – Menschen mit Kriegs-, Flucht- und Verfolgungserfahrungen
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Beschreibung
Der steigende Anteil gerontopsychiatrisch veränderter Menschen in den Einrichtungen der Altenpflege stellt immer höhere Anforderungen an die pflegerische Kompetenz der Fachkräfte. Die Bedeutung der Beziehungen und der Biografie eines Menschen für ihn selbst aber auch für den Pflegealltag sind zwar bekannt, allerdings wird die Tragweite ihrer Auswirkungen auf den Praxisalltag in der Altenpflege, speziell im Umgang beispielsweise mit der Nachkriegsgeneration oder Spätaussiedler/innen, nicht immer erkannt. Die Generationen, die Krieg und Verfolgung selbst erlebt haben, befinden sich heute zunehmend im pflegebedürftigen Alter. Allen gemeinsam ist eine hohe Bedeutung der familiengeschichtlichen Vergangenheit für ihre gegenwärtige Pflegesituation.
Ziel ist es, den TeilnehmerInnen eine empathische und narrative Gesprächsführung vorzustellen. Die Techniken einer narrativen Gesprächsführung sollen dazu dienen, den betroffenen Personen einen Weg aufzuzeigen, die eigenen Phantasien, Ängste und Gefühle besser zu verbalisieren und damit die Kompetenz zur Erzählung von leidvollen Erfahrungen zu fördern.
Schwerpunkte
- Einführung in die Technik einer narrativen Gesprächsführung
in der Biografiearbeit
- Praktische Übungen zur narrativen Fragetechnik
- Vorstellung der Ergebnisse einer Studie zu transgenerationalen
Folgen der Vergangenheit am Beispiel von Spätaussiedlerfamilien
aus den GUS-Staaten
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Registrierung beruflich Pflegender:
Für die Teilnahme erhalten Sie 7 Fortbildungspunkte.
Bemerkungen
Diese Fort-/Weiterbildung für Pflegefachkräfte ist von der
Registrierungsstelle für beruflich Pflegende anerkannt.
Info und Anmeldung: www.regbp.de
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Die Veranstaltung ist zur Anerkennung gemäß Berliner
Bildungsurlaubsgesetz (BiUrlG) beantragt.
Informationen zum Berliner Bildungsurlaubsgesetz unter:
www.berlin.de/sen/arbeit/bildungsurlaub/


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